Eine virtuelle Reise zur
flämischen Malerei

Berühmte belgische Kulturinstitutionen können bequem von Zuhause aus besucht werden.

Eine virtuelle Reise zur  flämischen Malerei
Bild: visitflanders.com

 

Als die Fallzahlen zu Beginn der Pandemie anstiegen, reagierte die Regierung Belgiens mit harten Massnahmen: Im März vergangenen Jahres mussten unter anderem alle Kulturveranstaltungen abgesagt sowie sämtliche Museen geschlossen werden. Der flämische Tourismusverband VisitFlanders liess sich daraufhin etwas Besonderes einfallen: In Zusammenarbeit mit mehreren belgischen Kulturinstitutionen wurde das «Stay At Home Museum» lanciert. Entstanden sind fünf Videoaufzeichnungen mit einer Dauer von jeweils einer halben Stunde, in denen Kuratoren und Museumsdirektoren durch ihre teils temporären Ausstellungen flämischer Meister führen. So lassen sich unter anderem die Werke von Grössen wie Jan van Eyck, Peter Paul Rubens, James Ensor oder Pieter Bruegel dem Älteren bequem in den eigenen vier Wänden bestaunen.

Die Van-Eyck-Ausstellung bietet zusätzlich eine vollständige virtuelle Tour in 360° an, bei der an jedes Ausstellungsobjekt herangezoomt werden kann, wobei viele Werke zudem mit hilfreichen Hinweisen versehen wurden und auch mittels Audioguide vorgestellt werden.

Eine Fortsetzung fand dieses digitale Angebot in der Reihe «Flemish Masters Museum Tour», die interessante Einblicke ins Museum Mayer Van Den Bergh in Antwerpen, in die St.-Peters-Kirche in Leuven, ins St.-Johannes-Hospital in Brügge sowie in die Königliche Bibliothek Belgiens in Brüssel gewährt.

Der «Eintritt» zu alldem ist selbstverständlich kostenlos – allenfalls muss man ein wenig YouTube-Werbung schauen. (ms)

«Ein Sprudelbad fürs Hirn!»
Monique Bär, Philanthropin und Gründerin der Arcas Foundation,
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