«Ein bissel was geht immer»
Bild: Screenshot Netflix

«Ein bissel was geht immer»

Der Frühling ist da! Und mit ihm Monaco Franze. Auf Netflix.

 

Nach zwei von den Coronamassnahmen erschwerten, ja verunmöglichten Jahren des Flirtens werden die Singles diesen Frühling wieder auf den Markt drängen und versuchen, die Aufmerksamkeit und das Wohlwollen anderer Singles zu erheischen. Eine bald aus der Zeit gefallene Möglichkeit dazu ist die persönliche Kontaktanbahnung per Ansprache auf freier Wildbahn. Wie das – je nach Sichtweise – mit wunderbarem Charme bzw. mit abstossender Widerlichkeit gelingt, zeigte ab März 1983 die vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlte Serie «Monaco Franze» von Regisseur Helmut Dietl. Die Hauptrolle des Publikumserfolgs wurde besetzt mit Helmut Fischer, der als Franz Münchinger einen mit dem Leben höchstzufriedenen Münchner spielt, der trotz glücklicher Heirat mit einer Antiquitätenhändlerin aus besserem Hause, die er nach jedem Satz «Spatzl» nennt, keine Chance unversucht lässt, mit attraktiven Münchnerinnen anzubandeln. Alle Singles, die das Anbandeln verlernt haben, können, noch bevor die Magnolien blühen, bei Monaco Franze Nachholunterricht nehmen. Sein Lebensmotto «Ein bissel was geht immer» ist ja grundpositiv, grundsätzlich erfolgversprechend und natürlich auch für Frauen auf der Jagd anwendbar. (rg)


1 Staffel mit 10 Folgen auf Netflix.

«Der ‹Schweizer Monat› scheut sich
nicht vor schwierigen Themen.
Kontrovers und klug!»
Claudia Franziska Brühwiler, Politikwissenschafterin,
über den «Schweizer Monat»