Editorial

Liebe Leser

Unsere Altersvorsorge ruht auf drei Säulen: der staatlichen Rentenversicherung, der beruflichen und der privaten Vorsorge. Das Modell klingt solide. Wir werden dafür international gelobt. Und loben uns selber gerne dafür. Zu Recht? Lesen Sie im Dossier ab S. 21 mehr zu unserer beruflichen Vorsorge – einem der grössten volkswirtschaftlichen und individuellen Risikoposten in der Schweiz.

Ihre Demonstrationen sind mittlerweile zu einem beliebten Volkssport geworden – nicht nur am World Economic Forum finden die Globalisierungskritiker eine willkommene Bühne für ihre Breitseiten gegen die multinationalen Grossunternehmen. Christian Hoffmann zeigt ab S. 8, dass Globalisierungsskeptiker und Multis mehr miteinander gemein haben, als ihnen lieb ist.

Immer und immer wieder: CH & EU. Wir führen die Debatte fort, diesmal mit Rolf Weder, Professor für Ökonomie und europäische Integration in Basel, und mit Walter A. Stoffel, dem ehemaligen Präsidenten der Wettbewerbskommission. Mehr ab S. 16.

Monika Mann gilt als ausgestossene Tochter Thomas Manns. Einer der letzten noch lebenden Zeitzeugen, der sie für zwei Wochen begleitet hat, erzählt ab S. 44 erstmals von der Begegnung.

Die Redaktion

Nach acht Jahren als Herausgeberin und Redaktorin der «Schweizer Monatshefte» verabschiede ich mich mit dieser Ausgabe. Mein herzlicher Dank geht an unsere Leser, Gesprächspartner, Autoren, Künstler und all diejenigen, die in den vergangenen Jahren die Zeitschrift unterstützt und gefördert haben.

Dr. Suzann-Viola Renninger

«Sympathisch elitär, aber nie hochnäsig!
Die Kollegen beim MONAT wissen,
dass der liberalen Haltung ein Schuss Ironie gut bekommt.»
Rainer Hank, «FAZ»-Kolumnist,
über den «Schweizer Monat»