Editorial

Liebe Leser

Atheisten sind im Vormarsch. Sie wollen Gipfelkreuze verbieten und Kruzifixe aus Schulzimmern verbannen. Dabei erhalten sie Rückendeckung von höchstrichterlichen Instanzen. Unglaube wird zur neuen Religion. Und an die Stelle von Gottvater, schreibt Norbert Bolz, tritt der «Kult der Mutter Erde».

Mehr im Dossier ab S. 23.

Die Finanzkrise mag fürs erste gestoppt sein. Die Weltwährungskrise hat eben erst begonnen. Die USA profitieren seit Jahrzehnten von einem Quasimonopol auf die Weltwährung. Doch aufstrebende Länder wie China und Brasilien sind mit dem US-Dollar als Weltwährung zunehmend unzufrieden. Stehen wir vor einer neuen Weltwährungs(un)ordnung?

Mehr vom Ökonomen Moritz Schularick ab S. 9.

Die Schweiz starrt wie gebannt auf die Europäische Union. Warum eigentlich? Der Publizist Beat Kappeler skizziert ab S. 17 neue Allianzen und Optionen für die Schweiz.

Seit 14 Jahren existiert nun schon die sogenannte neue Rechtschreibung. Reform folgte auf Reform. Die «Schweizer Monatshefte» gingen unbeschadet durch das Chaos. Sie liessen sich nicht aufzwingen, was Sprachreformer aus dem Hut zauberten. Schriftsteller müssen daher bei uns ihre Texte nicht vor untauglichen Regeln schützen.

Lesen Sie mehr von Betroffenen ab S. 52.

«Ich hoffe», so sagt der Unternehmer Rudi Bindella, «dass mir angehängt wird, dass ich meine Frau geheiratet habe, weil sie intelligenter ist als ich.» Das Ehepaar legt Wert auf «Tiefe, Lebensfreude und Menschlichkeit». Die Bindella-Unternehmungen florieren.

Mehr dazu im Interview ab S. 46.

Suzann-Viola Renninger & René Scheu

«Das intelligenteste
Magazin der Schweiz.»
Rolf Dobelli, Bestseller-Autor und Unternehmer,
über den «Schweizer Monat»