Editorial

Was ist los mit der Schweiz? Diese Frage stellten wir vor einem Monat 13 Autoren. Ihre Antworten finden sich in unserer Sonderpublikation «Ein Land laviert». Auf die Diagnose zur Lage der Nation folgt nun in dieser Ausgabe ein Dossier mit der Prognose: die Schweiz hat dank ihren gewachsenen Institutionen und Prinzipien durchaus Potential. Erfolgspotential – […]

Was ist los mit der Schweiz? Diese Frage stellten wir vor einem Monat 13 Autoren. Ihre Antworten finden sich in unserer Sonderpublikation «Ein Land laviert». Auf die Diagnose zur Lage der Nation folgt nun in dieser Ausgabe ein Dossier mit der Prognose: die Schweiz hat dank ihren gewachsenen Institutionen und Prinzipien durchaus Potential. Erfolgspotential – aber auch Widerstandspotential. Lesen Sie mehr dazu ab S. 19.

Unsere Sonderpublikationen erhalten viel Resonanz. Der Beitrag des Soziologen Peter Gross in «Ein Land laviert», in dem er die ungerechten Wirkungen des Marktes beklagt, provozierte eine Reaktion des jungen Ökonomen Christian Hoffmann: nicht der Markt produziere die soziale Misere, sondern in erster Linie der Sozialstaat (ab S. 6).

Und Peter Moser, Professor für Volkswirtschaftslehre, reagierte nach der Lektüre unserer Sonderpublikation «Wege des Ostens», mit einem Essay über China: wir sollten uns nicht nur fragen, was die Chinesen von uns, sondern vor allem, was wir von ihnen lernen können (ab S. 15).

Alle Sonderpublikationen können Sie übrigens unter www.schweizermonatshefte.ch bestellen.

Er ist eine schillernde Figur. Und ein gerngesehener Gast in den unterschiedlichsten Diskussionsrunden: Dieter Meier, Mitbegründer der Elektroband Yello, Künstler, Weinproduzent und Landwirt. Im Unternehmergespräch ab S. 42 geht es weniger um seine neue CD als um die Philosophie als Kunst geglückten Unternehmertums.

Urs Faes, Klaus Merz und nun in dieser Ausgabe Friederike Kretzen (ab S. 48). Drei Schriftsteller haben bislang in unserer Werkstafette mitdiskutiert und mitgeschrieben, sie haben erzählt über ihre Arbeit mit den Worten und jeweils einen bisher unveröffentlichten Text vorgestellt. In der nächsten Ausgabe pausieren wir, um mit einer neuen Dreierstaffel in der Dezemberausgabe wiederzubeginnen. Friederike Kretzen wird dann das Staffelholz an Perikles Monioudis weitergeben.

Ohne Pause zum 19. Mal in Folge: «Schweizer Bücher in Kurzkritik». Erfahren Sie ab S. 58, welche Bücher unsere Autoren aus dem Bereich von Belletristik, Lyrik und Sachbuch zur Lektüre empfehlen.

Suzann-Viola Renninger & René Scheu

«Der beste Journalismus ist der,
den man liest, obwohl einen das Thema bis dahin gar nicht interessiert hat.
Beim MONAT passiert mir das ständig.»
Niko Stoifberg, Schriftsteller und Redaktor bei «getAbstract», über den «Schweizer Monat»