Die permanente Versöhnungsmaschine

Selbst viele Deutsche hat es mittlerweile befallen: das Unbehagen an der Schweiz. Mich nicht.

I.

Als ich im Herbst 1975 als Theologiestudent für ein knappes Jahr zum Studium nach Fribourg kam, wusste ich nicht, wie unschweizerisch diese Stadt in Wirklichkeit ist. Wenn der junge Christoph von Schönborn, ein Mann aus altem böhmischem Adelsgeschlecht, mit wehendem weissem Dominikanerhabit den Boulevard de Pérolles hinabschritt, waren ihm die Blicke aller Studentinnen sicher. Die Stadt war voll mit solchen weissgewandeten Männern, auch wenn nicht alle so schön waren wie von Schönborn, der, damals gerade 30 Jahre alt und schon ordentlicher Professor, heute standesgemäss als Kardinal im erzbischöflichen Palais von Wien residiert. Nicht nur der Katholizismus, zu jener Zeit noch tief geprägt von der Neuscholastik, auch der selbstverständliche Umgang mit dem Adel versetzte einen ausgerechnet mitten in der liberal-säkularen Schweiz in eine festgefügte Klassengesellschaft.

Doch das ist nicht das ganze Bild. Im Seminar für Fundamentaltheologie – jenem Fach, wo die wirklich fundamentalen Fragen der Gotteswissenschaft traktandiert werden – lehrte Professor Heinrich Stirnimann, auch er Dominikaner, aber moderner ausgerichtet als sein jüngerer Mitbruder Schönborn. An Stirnimanns Seite gab es den Jesuiten Pietro Selvatico, eine Art ewiger Oberassistent, wobei die ihm zugedachte subalterne Rolle keinen wundern muss in einem Land, wo die Jesuiten qua Bundesverfassung lange Zeit verboten waren (das Verbot wurde offiziell erst 1973 aufgehoben). Beide, Stirnimann und Selvatico, hatten sich, angestupst vom II. Vatikanischen Konzil, die intellektuelle Versöhnung mit dem Protestantismus zur Lebensaufgabe gemacht. Die beiden Freiburger Katholiken Stirnimann und Selvatico kann man sich freilich untereinander kaum unversöhnter denken: Stirnimann, Bürgersohn aus St. Galler Arztfamilie, und Selvatico, ebenfalls St. Galler, aber Sohn eines italienischen Gastarbeiters, lebten eine Art intellektueller Neckliebe wie die Herren Naphta und Settembrini im «Zauberberg»: Der machtverliebte Dominikaner (er war einige Jahre auch Universitätsrektor) spürte wohl, dass er seinem jesuitischen Assistenten geistig unterlegen war, der seinerseits den komplizierten Fallstricken des schweizerischen Ökumenismus alleine nicht gewachsen gewesen wäre. Eine prekäre, aber offensichtlich eingeübte und bewährte Balance der Höflichkeit sorgte dafür, dass die Gegensätze zwischen den beiden Gottesmännern sich niemals zu offener Gegnerschaft zuspitzten.

Genau das ist ein typisch schweizerisches Verhalten: Die Gegensätze des kleinen Landes sind so gross und unversöhnt, dass man es sich offenbar nicht leisten will, den Wettbewerb bis zum Äussersten zu treiben. Stattdessen muss die über allem schwebende Konkordanzdemokratie zur Befriedung herhalten, gleichsam als eine permanente Versöhnungsmaschine, die Katholiken und Protestanten, Bürger und Gastarbeiter, Welsche und Deutschschweizer, Reiche und Habenichtse auf kleinem Raum ein geordnetes und friedliches Zusammenleben ermöglicht. Man muss Fribourg – jenes «Schweizer Rom, Pfaff an Pfaff und Dom an Dom» (Gottfried Keller) – also stets in Beziehung setzen zu dem, was es nicht ist: nicht Zürich, nicht Basel und schon gar nicht Genf, Städte, in denen der reformatorisch-calvinistische Hardcore-Mainstream der Schweiz zu Hause ist. Es ist die Vielfalt, die die Einheit aufscheinen lässt, ohne dass dafür ein lokales oder geistliches Zentrum nötig wäre. Eine Theorie der Schweiz, wie sie der Pu­blizist und frühere Herausgeber dieser Zeitschrift Robert Nef seit Jahren als Theorie des Nonzentralismus ankündigt, stellt zu Recht genau diese «concordia (ja nicht coincidentia) oppositorum», bei der die Differenzen bestehen bleiben und keiner der Gegensätze dominiert, in den Mittelpunkt.

Dass man indessen diese Konkordanztheorie nicht überdehnen sollte, hat scharfsinnig der Rebell Niklaus Meienberg (1940 – 1993) gesehen. Meienberg war in jenen mittleren 1970er Jahren ein Held, auch für mich, den jungen deutschen Studenten in Fribourg. Alle sprachen über ihn, ohne dass ihn immer alle auch gelesen hätten. Ihm nahm der Ausländer das Unbehagen an der Schweiz mehr ab als all den Frischs, Dürrenmatts oder Muschgs, die wir im deutschen Schulunterricht lesen mussten und die aus ihrem Argwohn gegen die Swissness gewissermassen ein einträgliches Geschäftsmodell für das intellektuelle Ausland zu machen verstanden. Meienberg war von authentischer Radikalität, wenn er die Konkordanzdemokratie als Verlogenheit einer scheinhaften Oberfläche entlarven wollte, die nur dem Zweck diene, die Gegensätze zuzukleistern. Dabei wusste er ganz genau: Die Schweiz lebt gerade von und aus den Gegensätzen, auch wenn sie es nicht gerne zugibt.

Meienberg also – auch er ein Erzkatholik, der wie viele Katholiken unter dem Katholizismus viel zu leiden hatte – hat Fribourg verstanden wie kein zweiter. Die Stadt, schreibt er in seinem legendären Essay über den Freiburger Rennfahrer Jo Siffert, zerfalle in Unterstadt und Oberstadt. Beide Teile verbinde eine ganz besondere Drahtseilbahn, der Funiculaire. Deren Prinzip: die Abwässer der Oberstadt füllen einen Behälter, der unter der Kabine angebracht ist, wodurch diese an Gewicht zunimmt und ihre Korrespondenzkabine in die Höhe zu ziehen vermag, sobald der Kabinenführer die Bremse lockert. In der Unterstadt werden die Abwässer entleert und dadurch erfolgt eine solche Erleichterung, dass es dank der abermaligen Füllung der nun oberen Schwesterkabine mühelos in die Höhe geht. Meienbergs Deutung: «Auf diese Weise lassen die barmherzigen Einwohner der Oberstadt die Mitbürger in der ‹basse ville› schon seit Jahrzehnten an ihren Exkrementen profitieren. Und diese Energiequelle gestattet einen bescheidenen Fahrpreis, dem schmalen Einkommen der Unterstädtler angepasst.» Auch ich wohnte damals in der Unterstadt und profitierte von dieser Art in Barmherzigkeit gewendeter Ausscheidungen, wenn ich morgens ins Seminar mit dem Funiculaire nach oben fuhr und abends wieder zurück. Dass dieses Arrangement die Reichen nichts kostet und zugleich für die Armen den Preis senkt, beschreibt die Beziehung der Klassengesellschaft besser als alle Konkordanzmetaphern. Die Schweiz ist ein Land, in dem die Gegensätze unversöhnt bestehen bleiben können, weil alle profitieren. So erfuhr auch der Theologe früh: Im Kern gründet der Ökumenismus in der Schweiz auf einem Ökonomismus, dem utilitaristischen Prinzip, das jedermann eine ausgeglichene Bilanz von Kosten und Nutzen verspricht.

 

II.

Nach einem Vortrag zur Eurokrise vor Hamburger Bürgern im vergangenen Sommer kommt eine ältere Dame zu mir, sagt, sie sei mit allem einverstanden, was ich über den Verrat des Haftungsprinzips durch die Brüsseler Transferunion und die unfaire Verteilung von Kosten und Nutzen seit Ausbruch der Eurokrise gesagt hätte; ganz und gar unverständlich sei ihr aber, warum ich ausgerechnet die Schweiz als Vorbild preisen könne dafür, wie man eine bessere Währungsunion mit vorbildlicher Einhaltung des Haftungsprinzips zu entwerfen habe. Die Dame, nicht ohne Sympathien für die deutschen «Eurokritiker», wäre bereit gewesen, meinem Argument zu folgen, dass nur eine strikte Wahrung des No-Bail-out-Gebotes – im Grunde also des «Solidaritätsverbots» – den Zusammenhalt eines komplexen Bundesstaates garantieren könne. Doch wollte sie nicht akzeptieren, dass man genau solch ein Staatswesen in der Schweiz besichtigen könne. Die Schweiz, das seien doch jene Ganoven und Bankster – sie drückte sich vornehmer aus –, bei denen die reichen Deutschen (die Dame war gewiss nicht arm) ihr Geld vor dem Fiskus versteckten. Das ist nicht unbedingt falsch, doch entkräftet es nicht meine staatstheoretische Argumentation. Das Unbehagen vieler Deutscher an der Schweiz, so scheint es, bleibt bis auf weiteres unerschütterlich.

Da kann man sich noch so abstrampeln, Direktdemokratie und Fiskalautonomie zu loben und zu predigen, dass das alles einen guten Sozialstaat nicht verhindert, sondern ermöglicht – mit geringerer Staatsquote, einem höheren Wohlstand für die Menschen, weniger Arbeitslosigkeit, weniger Staatsverschuldung, dafür aber grösserer Steuerehrlichkeit als in Deutschland. Dabei ist die innere Distanz vieler Deutscher mehr als der moralische Abscheu gegen eine erfolgreiche Finanzrepublik. Der Mehrwert des grösseren Freiheitsraumes für die Schweizer Bürger ist den Deutschen, wiewohl in Wahrheit sehr konkret, zu abstrakt. Da ist zu viel Vertrauen und zu wenig Kontrolle. Das kommt – oft ist es schon gesagt worden – von einem anderen Staatsverständnis des preussischen Staates, wo in der Tradition Hegels und der Romantik der Staat als objektiver Geist viel mehr sein soll als «nur» der Club der Bürger, die bereit sind, für ihr Gemeinschaftsprojekt einen angemessenen Preis (genannt Steuer) zu bezahlen, worüber mitzubestimmen sie sich ihr gutes Recht herausnehmen.

Wenn Uli Hoeness von den Zinserträgen seiner Schweizer Millionen seine Steuern nicht bezahlt, müsste das eigentlich ein moralisches Problem für Hoeness sein. Doch weit gefehlt – aus Hoeness’ Fehltritt leitet die deutsche Politik im Einverständnis mit den meisten Bürgern sogleich einen Anspruch umfassender bilateraler staatlicher Kontrolle ab. Dass der amerikanische Staat Zugriff auf die Daten der Deutschen hat, gilt hierzulande als abgründiger Skandal – zu Recht. Dass der deutsche Staat Zugriff auf die Bankdaten deutscher Bürger in der Schweiz haben soll, gilt dagegen als dringend erforderlich. Der Widerspruch fällt den meisten kaum auf.

Extrabratwürste, die Schweizer Nationalspeise, mögen die Deutschen nicht. Nicht im Euro sein, eine andere Vorstellung vom Bankkundengeheimnis haben, am 1. August Feuerwerke machen – das kommt meinen Landsleuten suspekt vor. Würde die Schweiz fragen, ob sie in die EU aufgenommen würde, wären die Deutschen grosszügig und sagten ja: Die Zahlen stimmen, ein Fall Griechenland ist nicht zu befürchten. Sie würden am selben Tag in der Schweiz auch den Euro einführen und müssten dann in Sils am Lift nicht mehr den horrenden Frankenpreis für die Tageskarte umrechnen. Dass die Schweiz den Euro bis heute gar nicht haben will, beleidigt die meisten Deutschen irgendwie.

Der Vorwurf, ich idealisiere die Schweiz, trifft mich nicht. Denn er stimmt. Meine Idealisierung entspringt freilich guten, weil eigensinnigen Gründen. Eine Schweiz, die sich dem europäischen Diktat unterwürfe, verlöre ihre Funktion als Korrektiv zur EU. Mein Weltbild braucht die Schweiz (ich bitte um Nachsicht für diesen Egoismus). Mitten in Europa lebt ein Wettbewerber, der sich der Transferunion der Europäer verweigert und gleichwohl als Gemeinwesen nicht verkümmert. Im Gegenteil. Die Schweiz ist für unsereinen wichtig, gerade wenn man nicht emigrieren möchte. Aber sie hat sich als Fluchtort immer angeboten (als Drohung an den Fiskus, es nicht zu übertreiben, und, wenn sie es geschafft haben, als Rettung der Verfolgten vor den Nationalsozialisten). Die Schweiz leistet für Europa, was Lord Acton, der grosse Kirchenkritiker, im 19. Jahrhundert vom kleinen Vatikanstaat erhoffte: So wie die Freiheit der Religion dem absoluten Allmachtsanspruch des Staates Grenzen setzt, so widersetzt sich die Schweiz dem Harmonisierungs-, Egalisierungs- und Planierungsdruck der EU. Gäbe die Schweiz ihre Andersartigkeit auf, bliebe nur noch der Vatikan als Fluchtort für den Exilanten, wenn die «Voice» (Albert O. Hirschman) im eigenen Land auf Dauer kein Gehör mehr fände. Aber der Vatikan ist korrupt, jedenfalls korrupter als die Schweiz, und seine Bank ist auch nicht besser. Also brauchen wir die Schweiz.

III.

Roger Köppel, der Herausgeber der «Weltwoche», ist eine Art Meienberg von heute, kommt aber von der anderen Seite. Der Vergleich hinkt, aber nur ein bisschen. Wer ihn kennenlernen will (die Schweizer kennen ihn natürlich alle längst), dem empfehle ich ein halbstündiges Videoporträt mit dem Titel «Berg und Geist», das vor ein paar Jahren auf 3sat gelaufen ist. Da steht Köppel in Zermatt mit Anorak, Rundbrille und festem Schuhwerk. Alphörner blasen, Trachtenmänner schwenken Fahnen und Köppel redet über den österreichisch-britischen Philosophen Karl Popper. Das ist so komisch und gleichzeitig so feierlich ernst, dass man es nur schwer in Worte übersetzen kann.

Popper, spricht Köppel, sei für ihn das Aha-Erlebnis zu seiner Theorie der Schweiz gewesen. Denn die Antwort auf die Frage, warum dieses Volk sich in die Unwirtlichkeit karger Berge zurückgezogen habe, laute: Freiheit. Um sich der Unterjochung unter die Herren im Tal zu entziehen, habe man auf satte Ernteerträge verzichtet. Für die Freiheit nehmen sie das Karge in Kauf. Und wenn es gar nicht mehr ging, sind sie ausgewandert, die Schweizer, in die ganze Welt, ohne sich wie die Holländer oder Engländer in Kolonien zuhause fühlen zu können. Das macht stark. Die Schweiz, ein früh globalisiertes Bergvolk, dem die Freiheit über die Bequemlichkeit geht.

«Das Reduit ist die Essenz der Schweiz», sagt Köppel in diesem Video. Reduit, so heisst der Plan der Schweizer Militärs im Jahr 1940, auf jeden Fall und mit aller Gewalt den engeren Alpenraum zu verteidigen gegen die Achsenmächte, die die Republik von Norden und Süden bedrohten. In ihren Alpen würde ihnen kein Hitler und kein Mussolini letztlich etwas anhaben können, meinten die Strategen um General Guisan. Hier würden sie den Goliaths aus dem Flachland überlegen sein, die Davids der Alpenrepublik – jedenfalls würden sie durch den Beweis ihrer Wehrwilligkeit die nötige abschreckende Wirkung auf die Diktatoren erzielen, die sich davor fürchteten, unter hohem Kraftaufwand ein Massiv aus kargem Stein einzunehmen.

Mythos, Pathos und historische Wahrheit gehen immer Hand in Hand, wenn es um die Begründung nationaler Identitäten geht. Wer den Versuch unternimmt, die Reduit-Theorie der Schweiz zu verstehen, der begreift auch, warum viele Schweizer so böse werden können, wenn Deutsche (und Amerikaner) meinen, sie könnten achtlos das Schweizer Bankkundengeheimnis vom Tisch wischen und Grundsätze der Souveränität verletzen, bloss um mit geklauten Daten die Einhaltung ihrer Steuergesetze durchzusetzen. Aber wenn ich ehrlich bin, bleibt das Reduit für mich (wahrscheinlich auch für viele meiner Landsleute) immer ein Geheimnis. Denn daran hängt das ganze merkwürdige Milizprinzip, das bis heute weit in die Zivilgesellschaft hineinragt, während der Ernstfall selbst gottlob ja noch nie eingetreten ist (auch wenn die Militärstruktur durch die Relativierung der Dienstpflicht künftig weiter an Bedeutung verlieren dürfte). Aber die Milizler sind ja alle noch in Amt und Würden. Leutnant, Oberleutnant, Hauptmann, Major, Oberstleutnant, Oberst, Brigadier, Divisionär, Korpskommandant, General: die nach oben aufsteigende Liste der Offiziersgrade können sie einem alle aufsagen, ohne grosses Nachdenken, je später der Abend, umso flüssiger. Und dann kommen die Erzählungen vom Pfadilager und so. Diese Erfahrungen prägen das ganze Leben, auch wenn die Dienstpflicht lange zu Ende ist. Es sind die Freunde von damals, die auch heute noch die Netzwerke definieren und Seilschaften in den Unternehmen bestimmen. Diese Mischung aus Kameradschaftskumpanei, überkommenen Autoritätsverhältnissen, dominanter Männlichkeit und schwer durchschaubaren Netzwerken in Wirtschaft und Politik, worüber selten öffentlich gesprochen oder geschrieben wird, ist dem Fremden fremder als die Freimaurerei. Und unheimlicher als der Katholizismus. So viel sei also zugestanden: Es bleibt auch für mich ein Restunbehagen an diesem Land, auf dessen Eigenständigkeit nicht nur Europa angewiesen bleibt.

(c) Fotolia.
Unbehagen Schweiz. Fünf Autoren halten dem Land den Spiegel vor.

Die zeitweise fast panische Verwirrung um die «europäische Integration» hat ein helvetisches Missbehagen am eigenen Sonderschicksal an den Tag gebracht, das stark einer Angst vor der Zukunft glich. Die Zeit liegt nicht allzuweit zurück, in der die Schweizer es liebten, der Welt ihre Einrichtungen und Traditionen mit jenem Brustton der Überzeugung zu erklären, als müssten […]

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Wolf Lotter, Autor und Mitgründer von «brand eins»,
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