Der Freihandel und seine Feinde

Der internationale Handel hat unsere Gesellschaften reich gemacht. Der internationale Handel hat unsere Gesellschaften offener gemacht. Der internationale Handel hat unsere Leben einfacher und sogar komfortabler gemacht. Das alles ist in der Wissenschaft weitgehend unbestritten, dennoch ist der Handel – und insbesondere der freie Handel – gesellschaftlich in Verruf geraten. Nicht mehr nur auf den […]

Der internationale Handel hat unsere Gesellschaften reich gemacht. Der internationale Handel hat unsere Gesellschaften offener gemacht. Der internationale Handel hat unsere Leben einfacher und sogar komfortabler gemacht. Das alles ist in der Wissenschaft weitgehend unbestritten, dennoch ist der Handel – und insbesondere der freie Handel – gesellschaftlich in Verruf geraten. Nicht mehr nur auf den Strassen europäischer Städte werden Transparente gegen die geplanten megaregionalen Abkommen wie CETA und TTIP hochgehalten – auch immer mehr Politiker bestreiten wieder mit Abschottungsszenarien ihre Wahlkämpfe.

Klar: oft klingt die Verpackung «Freihandel» besser, als das ihm zugrunde liegende Vertragswerk dann eigentlich ist. Die neuen Abkommen lassen auch die Frage aufkommen: wie frei kann Handel sein, wenn seine Verträge mehrere tausend Seiten lang sind? Fakt aber bleibt: gehandelt wird immer. Kein Industrieland der Welt kann sich auf dem heutigen Niveau selbst versorgen. Die Verarbeitungs- und Handelsketten vieler Alltagsgüter werden immer länger und internationaler – so werden weltweite Potenziale genutzt und zunehmend auch die globalen Arbeitsbedingungen verbessert. Der Trend kennt kurzfristig Sieger und Verlierer, auf lange Sicht hingegen profitieren alle.

In diesem Dossier lesen Sie, wie sich der Handel in den letzten Jahrhunderten weltweit entwickelt hat; warum gerade KMU von grossen neuen Freihandelsabkommen profitieren könnten; wie sehr der maritime Handel nicht unter Bürokratie, dafür aber unter Piraterie leidet; warum Freihandel Abstiegsängste provoziert und wie diese gekontert werden können; aber auch wie eine Strategie für den vermeintlichen Einzelplayer Schweiz aussehen müsste und wie dynamische Start-ups hierzulande ihre Zukunft in Weltmärkten sehen.

Wir wünschen erhellende Lektüre!

Die Redaktion

Der Freihandel und seine Feinde

Der internationale Handel hat unsere Gesellschaften reich gemacht. Der internationale Handel hat unsere Gesellschaften offener gemacht. Der internationale Handel hat unsere Leben einfacher und sogar komfortabler gemacht. Das alles ist in der Wissenschaft weitgehend unbestritten, dennoch ist der Handel – und insbesondere der freie Handel – gesellschaftlich in Verruf geraten. Nicht mehr nur auf den […]

«Unverzichtbare Lektüre:
eine intellektuelle Zündkerze, die das
Weiterdenken in Gang bringt.»
Wolf Lotter, Autor und Mitgründer von «brand eins»,
über den «Schweizer Monat»