Westliche Länder sind schlecht auf den demografischen Wandel vorbereitet, warnt Bevölkerungsforscherin Jennifer Sciubba. Dennoch zieht sie es vor, in einer älteren Gesellschaft zu leben.
Eine Seniorin, deren Blutdruck von einer Spitex-Angestellten gemessen wird. Bild: Keystone/Gaëtan Bally.
Alternde Gesellschaften erwarten mehr vom Staat und verlangen immer höhere Ausgaben. Steuern und Schulden steigen ungebremst. Und dieses Mal könnten sogar die Zentralbanken machtlos sein.
Immer mehr Pensionierte bleiben beruflich aktiv. Viele tun dies freiwillig, aber manche auch aus finanziellen Gründen. Die Politik sollte die Bedürfnisse beider Gruppen besser berücksichtigen.
Samenspender Jonathan Jacob Meijer ist Vater von über 500 Kindern. Er glaubt, dass die Erschaffung neuen Lebens Gottes Wille ist – und der Fortschritt eine Krankheit.
Der obligatorische Teil der beruflichen Vorsorge ist zu starr und unfair. Statt Witwen- und Witwerrenten sollte ein Splitting des Alterskapitals eingeführt und die Wahl zwischen Rente und Kapital flexibilisiert werden.
Unsere Gesellschaft hält individuelle Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten hoch. Doch das Vorsorgesystem basiert weiterhin auf veralteten kollektivistischen Normen. Wäre es nicht Zeit, das Dreisäulenmodell vom Kopf auf die Füsse zu stellen?
Kundgebung in Zürich gegen Coronamassnahmen und das Covid-19-Gesetz, im November 2021 in Zürich. Bild: Keystone/Michael Buholzer.
Der Rufmord ist eine konzertierte Verleumdungsaktion, die zur öffentlichen Vorverurteilung führt und dadurch zum Allgemeingut wird. Er ist unumkehrbar, die Folgen davon in jeder Beziehung erstaunlich.