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Rino Borini, zvg.

Das Ende der Illusion

Bitcoin ist die härteste Währung der Welt. Sie schützt vor systemischer Geldentwertung.

In einem Marktumfeld, das von Rekordschulden, anhaltendem Inflationsdruck und geopolitischer Instabilität geprägt ist, verliert das Fiatgeldsystem unaufhaltsam an Substanz. Anleger müssen sich von der Illusion der Sicherheit verabschieden. Selbst der robuste Schweizer Franken hat über die letzten zwanzig Jahre kumuliert rund 15 Prozent seiner Kaufkraft eingebüsst. Beim Euro ist es ein Drittel. Beim Dollar noch mehr.

Der Blick auf den nominalen Ertrag, den Zins auf dem Papier, ist eine gefährliche Selbsttäuschung. Denn entscheidend ist der reale Ertrag, also das, was nach Abzug der Inflation übrigbleibt. Festverzinsliche Anleihen mögen Stabilität suggerieren, doch real erodiert das Vermögen. Sie sind nicht Absicherung, sondern Teil des Problems: Sie finanzieren auch ein System, das Kapital systematisch entwertet.

Die logische Konsequenz führt zum einzig wirklich knappen Gut der digitalen Ära: Bitcoin. Besonders in Phasen des Vertrauensverlustes in Banken und Währungen, wie während der US-Bankenkrise 2023, zeigt Bitcoin seine Stärke. Während traditionelle Institute ins Wanken gerieten, legte er zu. Damit beweist Bitcoin, dass er mehr als Spekulation ist: Er ist die Antwort auf die fiskalische Verantwortungslosigkeit von Staaten und Zentralbanken.

Seine Konstruktion macht ihn einzigartig. Mit einer fixen Obergrenze von 21 Millionen Einheiten ist Bitcoin das knappste Asset der Geschichte. Keine Instanz kann die Geldmenge ausweiten oder die Spielregeln nachträglich verändern. «Code is Law» heisst das Prinzip: unbestechliche Regeln statt eines politischen Opportunismus.

«Bitcoin ist die Antwort auf die fiskalische Verantwortungslosigkeit von Staaten und Zentralbanken.»

Im Gegensatz zu Gold, dessen Knappheit durch höhere Anstrengung zur Förderung relativiert wird, ist die Rarität von Bitcoin absolut. Dezentralität, Integrität, Unveränderlichkeit und grenzenlose Portabilität werden in einer Form kombiniert, die es bisher nicht gab. In einer zunehmend digitalen und vernetzten Welt ist Bitcoin damit der überlegene Wertspeicher.

Er ist nicht bloss eine Anlagealternative, sondern die notwendige Spartechnologie des 21. Jahrhunderts, ein monetärer Schutzschild, gegründet auf Mathematik statt auf politischen Versprechen. Bitcoin ist die Absicherung gegen die systemische Entwertung des Geldes. Wer nüchtern rechnet, kommt an ihm als langfristigem Wertspeicher kaum vorbei.

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