«Man schickt den Sport vor, um ein moralisches Zeichen zu setzen»

Studio Libero #62: Der Sportjournalist Mämä Sykora spricht über den Geldregen im Fussballgeschäft und die Weltmeisterschaft im Wüstenstaat Katar. Er begrüsst, dass das System der WM-Vergabe inzwischen reformiert wurde – kritisiert aber auch, dass vom Fussball moralisches Wohlverhalten verlangt werde, wo die Wirtschaft keine Berührungsängste kenne.

«Pink ist eine komplexe Farbe»

Studio Libero #60: Sabine Schaschl, Direktorin des Museums Haus Konstruktiv, spricht über die Bedeutung des Werks der Künstlerin Elisabeth Wild (1922–2020). Sie verteidigt die Kunstform der Collage, spricht über die Dominanz der Männer in der konstruktiven Kunst und die Entfaltungsmöglichkeiten für Künstlerinnen in der Schweiz.

«Der Narzissmus-Faktor steigt exponentiell»

Studio Libero #58: SVP-Nationalrat Benjamin Fischer erklärt, wie er sich in seinem ersten Jahr im Nationalrat eingefunden hat. Er spricht über die Chancen von Bundesratskandidat Albert Rösti, über die Abkehr der SVP von der Provokation und über die Herausforderungen des Milizprinzips.

«Die Gewerkschaften in der Schweiz sind viel zu stark politisiert»

Studio Libero #55: Vermögen ist sehr ungleich verteilt, und in den letzten Jahren wurde die Ungleichheit vielerorts noch grösser. In seinem neuen Buch «Vermögen für alle» beschreibt der Ökonom Beat Kappeler, warum höhere Steuern daran nichts ändern und wie es gelingen könnte, Arbeitnehmer stärker am Kapital zu beteiligen, ohne gleich die Marktwirtschaft abzuschaffen.