Seit Jahrtausenden prägen sie Wirtschaft, Moral und Politik. Doch ihr Versprechen von Zusammenhalt und Fortschritt trägt seit jeher den Schatten von Täuschung, Krise und Zerfall.
Wer darauf wartet, dass sich die Märkte «beruhigen», verpasst Chancen. In unsicheren Zeiten zählt nicht der perfekte Einstieg, sondern eine robuste, disziplinierte Anlagestrategie.
Der US-Dollar steht unter Abwertungsdruck, der Transatlantikraum rutscht in die Unsicherheit ab. Als Anleger sollte man im Aktienmarkt investiert bleiben und regelmässig zukaufen.
«Les jeux sont faits» – die Kugel rollt, das Ergebnis ist ungewiss. Bild: Keystone/Gaëtan Bally.
Es gibt gute ökonomische Argumente für Schulden – doch die Politik liebt den Staatskredit vor allem deshalb, weil er Konflikte um Geld in die Zukunft verschiebt. In fast allen G7-Staaten haben sich dadurch gewaltige Risiken angesammelt.
Seit der Finanzkrise von 2008 haben die Zentralbanken angefangen, Staatsschulden aufzukaufen. Das hat unrentable Firmen am Leben erhalten, notwendige Strukturreformen hinausgezögert und die Unabhängigkeit der Geldpolitik geschwächt.