Der Beitrag des Islam zur Kultur Europas

Abwehr und Kulturaustausch Islam und Christentum sind sich im Lauf der Geschichte nicht nur im Geist der Aggression, der Eroberung und Bekehrung begegnet. Neben der Bedrohung gab es wichtige Phasen des Dialogs und der gegenseitigen Faszination, an die heute wieder anzuknüpfen wäre. Dazu braucht es auf beiden Seiten Selbstbewusstsein und den Verzicht auf Schuldzuweisungen und Selbstbezichtigungen.

Der Beitrag der Juden zur Kultur Europas

Europa ist jüdisch – wo und so es christlich ist Was zunächst als provokative These des Autors klingt, ist bei näherer Betrachtungsweise realistisch. Das Judentum hat als historisch-realitätsbezogene Ge–schwisterreligion mit dem engen Bezug zu Recht, Politik und Wirtschaft viel intensiver auf die Entwicklung Europas eingewirkt als das jenseitig und heilsgeschichtlich ausgerichtete Christentum.

Einmarschiert, eingesickert, eingeschmolzen?

Die paradoxe Geschihte der Alamannen Die Geschichte der Einwanderung der Alamannen in die Schweiz hat selbst ihre bewegte Geschichte, die von der wechselnden Nachfrage nach mythischen Abgrenzungen und Identitäten abhängt. Nach heutigem Kenntnisstand sind die Alamannen eine ethnisch heterogene Gruppe, die sukzessive und relativ friedlich eingewandert ist.

Die Schweiz – Sinnbild der Diversität

Hoch der Anspruch, bescheidener die Wirklichkeit Die Schweiz gilt weltweit als ein Meisterwerk der Vielfalt in der Einheit, als ein erfolgreiches Modell, das ethnische, linguistische, konfessionelle und andere Unterschiede achtet. Der Autor des folgenden Beitrags fragt, wie es sich verhält, wenn man vom offiziellen Credo zur harten Realität absteigt.

Trauer und Chance

Brasilien und Mexiko – zwei Spielarten der Mischkultur Jede Mischkultur trägt die Trauer über verlorene Identität in sich. Neue Identitäten entstehen aus Erinnerung, Sehnsucht und Hoffnung im Spannungsfeld von unver-wirklichten Träumen und harter Realität. Aufgrund verschiedener historischerVoraussetzungen entwickeln sich unterschiedliche Chancen.

Von einem Überlebenden des Estadio Nacional de Chile

Um das Trauma der psychischen und physischen Folter zu überwinden, ist ein Menschenleben zu kurz. Im Traum bleibt oft präsent, was am Tag verdrängt werden kann. Vor dreissig Jahren, im September 1973, wurden im Nationalstadion von Chile 5000 Frauen und Männer über Wochen von den Militärs festgehalten. 1991 besuchte der Autor dieses Beitrags zusammen mit einem der Überlebenden ein Fussballspiel, das an eben diesem Ort ausgetragen wurde.