Schweizer Medien erklärten einen Papst und einen Bundesrat für tot, obwohl sie noch lebten. Der Fall Borer führte zu einer Selbst-besinnung. Heute sind Fehlleistungen nicht selten eine Folge unterbesetzter Redaktionen.
Die Schweizer Bürger beweisen mehr wirtschaftlichen Sachverstand als ihre Politiker und die angeblichen «Eliten» der Nachbarländer. Die Erfolge der Schweiz beruhen jedoch stark darauf, dass sie oft mit Kranken und Fusslahmen verglichen wird. Illusionen sind weitverbreitet, das zeigen die harten Zahlen.
Das Foto zeigt das Musilhaus in Klagenfurt, das Geburtshaus von Robert Musil. Wikimedia Commons.
Die Schweiz ist nach wie vor eine Insel der Stabilität. Als solche verfügt sie über das Privileg, nicht handeln zu müssen. Will sie ihre Position bewahren, sollte sie es trotzdem tun. Einige konkrete Reformvorschläge.
Studio Schweizer Monat #15: Carol Schafroth ist Geschäftsführerin des «Campus für Demokratie» in Bern. Gemäss ihrer Einschätzung wurde die Schweizer Demokratie in der Coronakrise vielleicht gar gestärkt: Zwar seien die scharfen Konfliktlinien nicht förderlich, demgegenüber stehe aber eine erhöhte Teilnahme an politischen Debatten.
Studio Schweizer Monat #79: Baschi Dürr, ehemaliger Sicherheitsdirektor von Basel-Stadt, spricht über die Wahlkampfchancen der FDP, über «Uptown Basel» und über sein neues Buch «Praxis der Freiheit».