Rudolf Wehrli

war bis 2018 Verwaltungsratspräsident von Clariant und ist u.a. Verwaltungsrat der Kambly SA. Wehrli wurde an der Universität Zürich in Theologie und Philosophie promoviert. Während der Habilitation stieg er bei McKinsey & Co. ein und arbeitete in verschiedenen Führungspositionen in international tätigen Unternehmungen.

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Rudolf Wehrli

Befreit die Kultur!

Wer den Status quo der staatlichen Kulturfinanzierung in Frage stellt, gilt rasch als Kunstbanause. Dabei hat ein einfacher Hebel im eidgenössischen Subventions- und Steuertheater das Potential, die Kulturbudgets zu erhöhen – und gleichzeitig die öffentliche Hand zu entlasten: die Anerkennung von Gemeinnützigkeit.

Nur öko ist nicht nachhaltig
Rudolf Wehrli, photographiert von Giorgio von Arb.
Nur öko ist nicht nachhaltig

Schon Wilhelm Tell wusste, was nachhaltiges Handeln ist. Heute ist das Wort in aller Munde, seiner vollen Bedeutung aber sind wir uns kaum bewusst: «Nachhaltigkeit» ist ein komplexer ökonomisch-sozio-ökologischer Dreiklang. Den Grundton muss die Ökonomie angeben, denn Nachhaltigkeit ist wirtschaftlich oder sie ist nicht.

Die Aktionärsdemokratie ist ein Mythos
Rudolf Wehrli, photographiert von Giorgio von Arb.
Die Aktionärsdemokratie ist ein Mythos

Alle reden von der Aktionärsdemokratie, der Minder-Initiative sei Dank. In der realen Welt herrscht jedoch die Aktionärsoligarchie. Assetmanager, Pensionskassen- und Vermögensverwalter haben das Sagen. Die grosse Frage ist: Wie kommen die Eigentümer – die mündigen Aktionäre – zu ihrem Recht?

«Ich rede, wenn ich etwas zu sagen habe»
Rudolf Wehrli, photographiert von Giorgio von Arb.
«Ich rede, wenn ich etwas zu sagen habe»

Aufmerksamkeit ist mehr wert als ein neues Auto. Ein Liter Benzin müsste vielleicht 5 Franken kosten. Das rein quantitative Wirtschaftswachstum führt in die Irre. So spricht der Theologe, Philosoph und mehrfache Verwaltungsrat Rudolf Wehrli. Wie genau tickt der Präsident des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse?