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Redaktion «Schweizer Monat»

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Schweizer Literatur in Kurzkritik II

In der letzten Ausgabe der «Schweizer Monatshefte» begeisterten sich – und, es soll nicht verschwiegen werden: ärgerten sich auch vereinzelt – 28 Rezensenten über deutschsprachige Neuerscheinungen von Schweizer Autoren. Auch Folge II der Serie «Schweizer Literatur in Kurzkritik» zeigt: auf dem Schweizer Büchermarkt gibt es manches zu entdecken. Langweilig ist nur weniges zu nennen. Neugiererweckend hingegen vieles.
Fortsetzung folgt.

Es schreiben:

Christoph Simon über Nicolas Bouvier: «Lob der Reiselust». Basel: Lenos, 2007.

Andreas Heckmann über Walter Rufer: «Der Himmel ist blau. Ich auch». München: Blumenbar, 2007.

Beat Mazenauer über Maurice Blanchot: «Jener, der mich nicht begleitete». Übers. von Jürg Laederach. Basel: Urs Engeler, 2006.

Stefana Sabin über Yvonne Domhardt, Esther Orlow & Eva Pruschy (Hrsg.): «Kol Ischa. Jüdische Frauen lesen die Tora». Zürich: Chronos, 2007.

Hans-Rüdiger Schwab über Klara Obermüller: «Weder Tag noch Stunde. Nachdenken über Sterben und Tod». Frauenfeld: Huber, 2007.

Thomas Sprecher über Dominik Bernet: «Marmorera». Muri: Cosmos, 2006.

Regula Wyss über Linda Stibler: «Das Geburtsverhör». Bern: eFeF-Verlag, 2007.

Michael Mühlenhort über Peter von Matt: «Das Wilde und die Ordnung». München: Hanser, 2007.

Gerald Funk über Maurice Chappaz: «Evangelium nach Judas». Frauenfeld: Waldgut, 2006.

Anne Tilkorn über Mariantonia Reinhard-Felice (Hrsg.): «Lautmalerei und Wortbilder». Zürich: Limmat Verlag, 2006.

Marcus Jensen über Agota Kristof: «Irgendwo». München: Piper 2007.

Joachim Feldmann über Alex Capus: «Patriarchen. Zehn Portraits». München: Albrecht Knaus, 2006.

Christine E. Kohli über Linard Bardill: «Aufs Leben los«. Zürich: Limmat Verlag, 2007.

Pirmin Meier über Franz Felix Züsli: «ember». München: Erwin Friedemann, 2006.

Lucas Marco Gisi über Armin Senser: «Kalte Kriege. Gedichte». München: Hanser, 2007.

Klaus Hübner über Peter Utz: «Anders gesagt – autrement dit – in other words». München: Hanser, 2007.

Friedbert Stohner über Charles Lewinsky: «Einmal Erde und zurück. Der Besuch des alten Kindes». Zürich: Atlantis im Orell Füssli, 2007.

Vorschau

Die nächste Ausgabe Das Dossier der Ausgabe September 2007 gilt dem Thema «Staaten in der Schuldenfalle». Gäste in der Galerie sind die Zürcher Künstler Christian Rohner und Claude Hidber. Aus der Agenda 2007/08 «Wasser» «Jugend und Gesellschaft» «Liberalismus in der Krise?» «Kunst der Kritik» «Universität auf dem Prüfstand» «La Chaux-de-Fonds» «Endlichkeit» Zuletzt erschienen «Der Mensch […]

Editorial

«Der Mensch und die Grenzen seiner Natur» – der Titel dieser Ausgabe enthält jenes klassische skandalon, das Philosophen, Theologen und Biologen heute mehr denn je beschäftigt. Ist der Mensch von der Natur abgefallen, oder ist er ein Teil von ihr? Ist seine Natur mit der Natur kompatibel? Einerseits sehnt sich der moderne Mensch, der sich […]

Schweizer Literatur in Kurzkritik

Es ist immer wieder zu hören, die deutschsprachige Literatur der Schweiz könne international nicht mithalten, sei uninteressant und kraftlos, hätte weder Pfiff noch Esprit, sei bestenfalls gediegen, meist jedoch belangloses Mittelmass, manches zwar nett zu lesen, das meiste jedoch schnell wieder vergessen. Wir baten daher unsere Autorinnen und Autoren, in einem kurzen Text ihren Eindruck beim Lesen der Neupublikationen festzuhalten.

Es schreiben:

Rüdiger Görner über Elisabeth Binder, «Orfeo»

Gunther Nickel über Pascal Mercier, «Lea»

Thomas Sprecher über Corina Caduff, «Land in Aufruhr»

Ludger Lütkehaus über Martin Dehli, «Leben in Konflikt» und «Bloch. Eine Bildmonographie»

Gerald Funk über Charles Lewinsky, «Johannistag»

Christoph Simon über Rudolf Bussmann, «Das 25-Stundenbuch»

Rainer Diederichs über Martin Ebel (Hrsg.), «Nackt gebadet, gejauchzt bis zwölf»

Carola Jungwirth über Martin Suter, «Unter Freunden und andere Geschichten aus der Business Class»

Jens Nicklas über «CINEMA, unabhängige Schweizer Filmzeitschrift»

Dietrich Seybold über Aurel Schmidt, «Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden»

Hartmut Vollmer über Pierre Chiquet, «Kleopatrafalter»

Beat Mazenauer über Sandra Hughes, «Lee Gustavo»

Georg Deggerich über Ralph Dutli, «Nichts als Wunder»

Klaus Hübner über Gianni Kuhn, «Amor als Sieger»

Sabine Kuhlenkampff über Urs Mannhart, «Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola»

Markus Bundi über Daniel Goetsch, «Ben Kader»

Jeroen Dewulf über Yusuf Yesilöz, «Lied aus der Ferne»

Joachim Feldmann über Ernst Solèr, «Staub im Wasser»

Christof Wamister über Richard Reich, «Codewort Laudinella. Ein Hotelroman»

Irene Ferchl über Gabrielle Alioth, «Der prüfende Blick. Roman über Angelica Kauffmann»

Stefana Sabin über Wilfried Meichtry, «Verliebte Feinde. Iris und Peter von Roten»

Patricia Klobusiczky über Friederike Kretzen, «Weisses Album»

Marcus Jensen über Peter von Matt, «Der Entflammte. Über Elias Canetti»

Christine Holliger über Jürg Schubiger (Text) und Eva Muggenthaler (Illustration), «Der weisse Bär und der schwarze Bär»

Duke Seidmann über Karl Lüönd, «Verleger sein»

Anett Lütteken über Charles Linsmayer, «Schlaglichter. 200 weltliterarische Kürzestporträts»

Friedbert Stohner über Jürg Federspiel, Petra Rappo, «Mike O’Hara und die Alligatoren von New York»

Michael Braun über Hans Thill (Hrsg.), «Das verborgene Licht der Jahreszeiten. Gedichte aus der Schweiz»

Um diese Ausgabe zu bestellen, wählen Sie bitte oben im Menü unter «Bestellungen» und «Einzelheft» die Ausgabe «Juni 2007».

Weitere Kurzkritiken folgen in den kommenden Ausgaben.

Die Zürcher Aufklärung

Wenn das Leben von den Leistungen des eigenen Verstandes und nicht länger von der Deutungshoheit der Religion und anderer tradierter Autoritäten bestimmt wird, dann könnten, so die Hoffnung der Aufklärer, die Menschen aus ihrer «selbstverschuldeten Unmündigkeit» herausfinden. Auch Zürich gehörte zu den europäischen Metropolen, die im 18. Jahrhundert kräftig daran beteiligt waren, die Ideen der […]

Paul Parin zum 90. Geburtstag

Am 20. September dieses Jahrs ist der Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin 90 Jahre alt geworden. Um ihren Doyen zu ehren und zu feiern, lud das Psychoanalytische Seminar Zürich am 24. September zu einer Matinée in Zürich ein. Einer der Geburtstagsbriefe sowie zwei der gehaltenen Vorträge finden sich – zum Teil in gekürzter Form – auf den folgenden Seiten.

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