Schweizer Monat
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In der Juli/August-Doppelnummer: Steven Pinker, Ivo Scherrer, Andreas Rödder u.a.

Während sich in unseren Breiten Politiker, Medien, Kirchen und andere zivilgesellschaftliche Akteure wieder anschicken, identitätspolitische Kollektive zu beschwören und den Individualismus zu geisseln, holt die autoritäre Systemkonkurrenz – u.a. aus China – schnell auf. Der «Westen» droht seine liberalen Wurzeln zu vergessen, und damit: zu verschwinden. Ist der Abstieg unvermeidbar? Harvard-Psychologe Steven Pinker gibt in diesem Beitrag im aktuellen Heft Antworten, die überraschen. Ausserdem in unserem Dossier zu Identität, Führung und Verantwortung in Zeiten des geopolitischen Umbruchs: Stefanie Stadler Elmer, Ivo Scherrer, Bruno Maçães, Andreas Rödder, Marianne Janik u.a. 

Ausserdem:
Von 415 Banken im Jahr 1995 waren 2016 nur noch 261 übrig - der Schweizer Finanzplatz ist in der Krise. Ratschläge gibt’s viele: Leistung bringen, Vertrauen zurückgewinnen und sich auf Werte wie Diskretion besinnen, rät Vermögensverwalter Thomas Fedier in seinem angriffigen Beitrag «Willkommen im Schlachthof» zu unserem aktuellen Schwerpunkt. Bringt alles nichts, denn das Bankwesen braucht es schlicht nicht mehr in einer digitalen, dezentralisierten Welt, antwortet Jonathan McMillan. Werden altgediente Banker nun direkt in die Sozialhilfe abrutschen? Oder kann sich die Branche mit Innovationen und Restrukturierungen neu erfinden? Neben den beiden oben genannten Autoren beschäftigen sich Burkhard Varnholt, Stefan Jaecklin und Michael Wiederstein mit diesen für die Schweiz fast schon existentiellen Fragen. 

Er gehört zu den besten Erzählern unserer Zeit, und offenbar auch zu den unprätentiösesten: Nickolas Butler. Der US-amerikanische Schriftsteller hat zwar eine enorme Fangemeinde auf der ganzen Welt, auf unsere Anfrage nach einer Zusammenarbeit antwortete er dennoch binnen Stunden. Und bot an, exklusiv für den MONAT zwei neue Stories zu verfassen. Beide waren hervorragend, zur Publikation ausgewählt haben wir nun aber «Diapers». Denn: die Horrorstory führt ins düstere Herz der USA – an jenen Ort, über den alle reden, an dem aber niemand sein will.


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