Schweizer Monat
zurWebseite
Von René Scheu
In Ihren Händen halten Sie unsere umfangreiche Sommer-Doppelausgabe. So will es die Tradition. Wiederum haben wir darauf geachtet, Ihnen mit einem spannenden Themen- und Formenmix besondere Lesestoffe zu bieten – für den Strand mit Sonneneinwirkung oder die Bibliothek im kühlen Untergeschoss.
Apropos: wie stelle ich mir eigentlich den idealen Leser, die ideale Leserin vor? Natürlich buchbewehrt, mit Brille, stets auf Achse (im Sommer auch gerne ein paar Wochen am... » Mehr
Von Redaktion

Peter Sloterdijk, photographiert von Giorgio von Arb


Thymos und Eros 
Peter Sloterdijk arbeitet seit vielen Jahren am Unterfangen einer Neubeschreibung, man könnte auch sagen: an einer Renobilitierung des modernen Menschen. Das Menschenwesen – das ist in seinen Augen kein dauerüberfordertes armes Schwein, überhaupt kein Mängelwesen, sondern ein in vieler Hinsicht reicher Akteur, der nicht nur gerne nimmt, sondern noch lieber gibt. Dieses stolzgetriebene Wesen wächst an sich selbst, wenn man es nicht...
» Mehr
Von René Scheu
Die grosse Aktiengesellschaft, die Société anonyme, ist die Form, die zur Grundposi-tionierung unserer Zeit passt: Ihre Teilhaber verharren in der Anonymität und erwarten Gewinne, ohne sich selbst zu erkennen zu geben. Diese Shareholder gehören wenigstens ideell zur modernen gemeinen Existenzform des Rentners. Wer eine Rente kassiert, kritisiert zwar unter gleichgesinnten Kollegen gerne den «Free Lunch», erhebt aber insgeheim zugleich Anspruch darauf. Mehr... » Mehr
Von Mirjam B. Teitler
Eine «Babyshower» ist eine Art Polterabend vor der Geburt: Für eine Schwangere organisieren Freundinnen einen letzten Abend «unter sich». Nette Idee, aber das wollte ich als werdende Mutter nicht – gleichwohl entwickelte sich ein Kaffeekränzchen mit Jus-Studienkolleginnen doch noch dazu, als ich gefragt wurde, wie es sich anfühle, einen Menschen im Bauch zu haben. Ich meinte: «Inzwischen macht sich mein Untermieter bemerkbar, schliesslich bin... » Mehr
Von Christian P. Hoffmann
Der politische Liberalismus lebt! Woran lässt sich das erkennen? Nein, nicht an den jüngsten Wahlerfolgen der FDP bei diversen kantonalen Wahlen. Seine Vitalität offenbart sich vielmehr in der jüngsten Debatte um die bundeseinheitliche Erbschaftssteuer. Jene Erbschaftssteuer, die von ihren sozialdemokratischen Befürwortern wieder und wieder als «liberal» bezeichnet wird. Das ist eine erstaunliche Wendung, denn wir erinnern uns: Nach Annahme der... » Mehr
Von Niko Stoifberg, Christina Baeriswyl
...
» Mehr
Teil V von XI: Die Absurdität
Von Andreas Thiel
Wenn wir eine verfahrene Situation ins Unmögliche verdrehen, zum Weltendrama überhöhen oder sie zu einer Lapalie verniedlichen, entziehen wir ihr das Moment der Bedrohung. Mit der Absurdität verpassen wir der ernsten Lage eine Clownnase. Wie genau funktioniert das?
 
Das Unmögliche denken
Unser Gehirn liebt Unmögliches. Das Unmögliche zu denken, bereitet uns Vergnügen. Weil unseren Gedanken keine Grenzen gesetzt sind, verspüren wir beim Denken... » Mehr
Im Zentrum der grossen gesellschaftlichen Probleme steht der Mensch, der sich selbst unterbietet. Peter Sloterdijk setzt der modernen schwarzen Anthropologie ein neues Narrativ entgegen. Stolz statt Neid, Grosszügigkeit statt Geiz: die neogriechische Revolution dürfte noch vor der nächsten Eiszeit kommen. Gespräch mit einem, der von sich behauptet, seine Altersradikalität komme erst noch.
Von René Scheu, Peter Sloterdijk

Peter Sloterdijk, photographiert von Giorgio von Arb

Herr Sloterdijk, beginnen wir mit einem der Hauptthemen Ihrer letzten Bücher: dem sorglosen Leben. Sie haben einmal an der Kulturlandsgemeinde in Heiden teilgenommen, der selbsternannten Landsgemeinde der appenzellischen Kulturschaffenden. In Ihrem Reisetagebuch «Zeilen und Tage» steht: «Die Idylle zwingt die Einzelheit in ihren Rahmen. Die Wiesen lachen, wie im Rhetorikkurs gelernt. Das Alphornbläserensemble verbreitet vom späteren Vormittag an unerbittliche...
» Mehr
Gedanken zum Tagebuch von Jobst Wagner
Von Georges Bindschedler
In der Tat – wir haben uns in die Enge verführen lassen. Und ja, es hat damit zu tun, dass wir sicherheitsverwöhnt sind.1
Als es noch darum ging, die Armut zu besiegen und Wohlstand zu schaffen, waren wir auf die Skills jedes einzelnen Bürgers angewiesen. Man liess jedem möglichst grosse Freiräume, damit er sich zu seinem eigenen Wohle und zu dem aller anderen entfalten konnte. Persönliche Freiheit war die Norm, Mündigkeit des Bürgers das Mass des... » Mehr
Europa braucht eine Alternative zur EU. Und die Schweiz braucht eine Europapolitik, die über die EU hinausblickt. Wohin könnte der neue Weg gehen? Vorschläge für eine umfassende Reform der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA 2.0) bei starkem Engagement in der Welthandelsorganisation (WTO).
Von Rolf Weder, Beat Spirig
Schweiz versucht seit mehr als einem Jahr, das Unmögliche möglich zu machen: die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative konform mit dem Abkommen zur Personenfreizügigkeit mit der EU zu gestalten. Die Schweiz will nicht auf den privilegierten Zugang zum EU-Binnenmarkt verzichten, den mehrere Abkommen der Bilateralen I verschaffen. Andererseits betrachtet die EU den freien Austausch von Personen und Gütern gegenüber dem Drittland Schweiz als... » Mehr
Ein kritischer Blick ins soziale Lager der Liberalen – wo man mit Freihandel, EU-Kritik und Ungleichheit nicht viel anfangen kann. Und lieber auf Quoten, Bevormundung und Visionen setzt.
Von Philip Plickert
Es steht nicht günstig für den Liberalismus. Das Wort «liberal» ist in vielen Ländern fast schon ein Schimpfwort geworden. Die verschärfte Variante des Kampfbegriffs ist der «Neoliberalismus», für viele Intellektuelle ein echtes Teufelszeug. Der Neoliberalismus befürwortet angeblich eine enthemmte Wirtschaft ohne jegliche staatliche Regeln, einen kalten Kapitalismus, der nur wenigen nützt. In Amerika hat dagegen die Linke den Begriff... » Mehr
Ein kritischer Blick ins konservative Lager der Liberalen – wo man mit Fortschritt, staatlicher Nichtdiskriminierung und Demut nicht viel anfangen kann. Und lieber auf Staatshass, Ökonomismus und nationale Kollektive setzt.
Von Karen Horn

Karen Horn, photographiert von Beatríz Barragán

Um es vorwegzunehmen: der Titel dieses Artikels ist leicht irreführend. Denn der Liberalismus hat keine blinden Flecke: Die liberale Philosophie ist, im Gegenteil, ungeheuer vielseitig und vielfältig, ohne beliebig zu sein. Den «wahren Liberalismus» gibt es deshalb nicht, wohl aber Aussengrenzen, innerhalb derer ein liberaler Diskurs möglich und jenseits derer er zu etwas anderem wird. Die liberale Philosophie selbst ist universell in ihrer Reichweite und herrlich...
» Mehr
Schwache Währung. Serbelnde Volkswirtschaften. Hochverschuldete Staaten. Und in der Mitte: die Schweiz. Mit halbwegs intakten Staatsfinanzen. Leidender Exportwirtschaft. Starkem Franken. Negativzinsen. Was wäre der richtige Weg für die Alpenrepublik?
Von Beat Kappeler
Unser altes, ruhmreiches Land steht wie der junge Herkules am Scheideweg: Soll die Notenbank in den Geldschöpfungstanz der anderen westlichen Notenbanken eintreten, damit alles etwas leichter wird, oder soll sie am eigenständigen Kurs festhalten? Manche wollen den Franken wieder an den immer reichlicher geschöpften Euro oder an den Euro und Dollar zugleich anbinden, andere möchten Geld an Haushalte verteilen oder fordern ein hoheitliches Konjunkturprogramm aus Bern, wieder... » Mehr
Was soll, was darf die SRG in Zukunft noch?
Von Redaktion
Die Logik der Medienpolitik ist zuweilen das Gegenteil des gesunden Menschen-verstandes: Zuerst regeln wir die Finanzierung des Service public, dann entscheiden wir, was mit Service public gemeint ist.
Bis vor kurzem galt: Service public ist, was die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) für Service public hält. Genauer: Service public ist, was die SRG macht. Oder noch genauer: Was auch immer die SRG macht, ist Service public. Dies gilt selbst für das Internet, wo... » Mehr
Die SRG kann nur per Verfassung und Konzession gebändigt werden.
Von Ronnie Grob

Ronnie Grob, photographiert von Julien Barrat

An der Vernissage des Buchs «Weniger Staat, mehr Fernsehen»1 stiessen am 23. April 2015 im Zürcher Hotel «Savoy Baur en Ville» zwei Welten aufeinander. Der Saal war voller kämpferischer und reformwilliger Liberaler, die – zusehends emotionaler werdend – begehrten, die zum Ungetüm ausgewachsene SRG endlich zu bändigen. Doch ihr Vertreter auf dem Podium, SRG-Generaldirektor Roger de Weck, blieb so stoisch wie ein alter Beamter, der schon...
» Mehr
Die SRG hat es verstanden, den technologischen Wandel und den trägen Rechtssetzungsprozess gleichzeitig zu ihrem Vorteil zu nutzen. Mit einer Vorwärtsstrategie hat sie Fakten geschaffen, die ihre Zukunft sichern – auf Kosten des demokratischen Prozesses.
Von Peter Hettich
Das Internet kann beileibe nicht als neues Phänomen bezeichnet werden. Dennoch wird es in unserer «neuen» Bundesverfassung von 1999 (BV) und im Radio- und Fernsehgesetz von 2006 (RTVG) mit keinem Wort erwähnt. Vielmehr ging der Bundesrat noch im Jahr 2003 davon aus, dass Angebote im Internet die traditionellen Massenmedien «mittelfristig nicht ablösen werden». Der Verfassungs- und Gesetzgeber konzentrierte sich gleichsam auf das traditionelle Radio und... » Mehr
Über Her- und Zukunft unserer staatlichen Massenmedien.
Von Gottlieb F. Höpli
Die neuen  Medien des 20. Jahrhunderts – Radio und Fernsehen – waren vom Geist und Ungeist der Massen, des Massenhaften durchtränkt. Die Idee der Masse faszinierte die Geister, von Gustave Le Bons «Psychologie des foules» (1895) über Ortegas «Aufstand der Massen» oder David Riesmans «Lonely Crowd» bis zu Canettis «Masse und Macht» von 1960. Dass die beiden grossen totalitären Systeme des Jahrhunderts Radio und... » Mehr
Wenn die jungen Leute von heute in die Röhre gucken, wollen sie sich mit der Welt vernetzen – und den Fernseher mit Facebook, Twitter und WhatsApp verbinden. «Social TV» heisst das Programm. Ob es jenes der Zukunft ist? Ein Gespräch über digitales Gemeinschaftsverständnis, Datengeschäfte und Katzenvideos.
Von Claudia Mäder, Florian Oegerli, Alexander Mazzara

Alexander Mazzara, photographiert von Claudia Mäder

Herr Mazzara, Sie leiten einen Fernsehsender für 15- bis 34-Jährige, werden selbst aber nächstens 40. Hand aufs Herz: Schauen Sie Ihren eigenen Sender überhaupt?
Natürlich! Ich sehe gerne, was unsere Leute für ein Programm machen, und das nicht nur aus beruflichen Gründen. Auch wenn ich nicht mehr zur offiziellen Zielgruppe gehöre, schaue ich mir Formate regelmässig einfach aus Freude an, zum Beispiel «Gülsha folgt dir», unsere neue...
» Mehr
Von Redaktion
Als MTV am 1. August 1981 kurz nach Mitternacht auf Sendung ging, zeigte der Sender passenderweise als erstes das Musikvideo «Video killed the radio star». 2015 scheint Schumpeters «schöpferische Zerstörung» erneut zuzuschlagen. Nur muss es dieses Mal heissen: «Internet killed the TV star». Ob das hybride Fernsehen und Online-Videotheken dem traditionellen linearen Fernsehen tatsächlich den Rang ablaufen werden, masse ich mir zu wissen nicht an.... » Mehr
Von Redaktion
Das 21. Jahrhundert hat unsere Wohnzimmer erreicht. Dank der neuen Empfangsgeräte und dem Internet müssen wir uns stärker als je zuvor entscheiden, welche Medien wir konsumieren wollen, gibt es doch dank der neuen Möglichkeiten auch mehr Informationsanbieter als früher. Da jedwedes Wissen per Mausklick beschafft werden kann, finden sich jedoch immer weniger gehaltvoll und umfassend berichtende Printmedien, weswegen ich solche auch kaum noch lese. Ich hole meine Artikel... » Mehr
Von Redaktion
Ich bin einer der Letzten oder bald der Allerletzte. Untypisch für meine Generation habe ich mich bis jetzt dem Smartphone erfolgreich verweigert.
Durch mein Studium an der ETH Lausanne und das JCVP-Präsidium bin ich oft unterwegs. Ein Smartphone vermisse ich dabei nicht. Lieber schaue ich beim Zugfahren aus dem Fenster. Oft sind diese internetfreien Zeiten meine produktivsten. Manchmal nutze ich die Zugfahrten für Podcasts, von SRF 3 Sounds über SRF 2 Kontext bis zu SRF 4... » Mehr
Eine kurze Erinnerung an fünf betriebswirtschaftliche Gegebenheiten der Fernsehbranche
Von Roger de Weck

Quelle: SRG SSR

«Dass die SRG Gebührengelder erhält, ist grundsätzlich wichtig und richtig. In der Schweiz wäre es sonst nicht möglich, gut gemachte Nachrichten- oder Sportsendungen zu produzieren, dasselbe gilt für Schweizer Spielfilme.»1 Das ist nicht etwa meine Aussage, sondern ein Zitat aus einem Interview von Dominik Kaiser, dem Gründer des erfolgreichen privaten Fernsehkanals 3+, vergangenes Jahr im «Punkt-Magazin». In diesem Magazin stellte er...
» Mehr
Unterwegs mit den Gegnern der Medienabgabe
Von Florian Oegerli

No Billag, photographiert von Florian Oegerli

Man könnte meinen, dass der Zürcher Hauptbahnhof nicht gerade der ideale Ort sei, um Menschen für eine Verfassungsänderung zu begeistern. Die vorbeihetzenden Pendler haben oft kaum Zeit, sich über politische Anliegen zu informieren. Wahrscheinlich erscheint auch manchem der nahe Hot-Dog-Stand um einiges verlockender als die Aussicht, sich über Grundsatzpolitik zu unterhalten. Und wenn dazu noch eine Veranstaltung die HB-Halle füllt – an jenem Sonntag ist...
» Mehr
Was bedeutet moderner Service public? Ein Definitionsversuch
Von Karl Lüönd
Alle reden von Service public, aber keiner sagt (oder weiss) genau, was das eigentlich ist. Entgegen den Vorstellungen der SRG und der Vorgabe der Medienministerin, dass sich die Diskussion auf die technische Frage nach dem künftigen System des Gebühreneinzugs konzentrieren solle, hat es der Souverän gewagt, im Vorfeld der Abstimmung vom 14. Juni den Service public an sich zu problematisieren.
Der Grund dafür ist einfach zu verstehen: Während Jahrzehnten hat es kein... » Mehr
Venedig, alle zwei Jahre wieder: Jahrmarkt der Eitelkeiten. Während die Besitzer der am Pier ankernden Megayachten die Kunstpreise in die Höhe treiben, bieten zu ihren Füssen Strassenverkäufer gefälschte «Gucci»-Taschen, Sonnenbrillen, Selfiesticks und anderen Ramsch an. Längst sind Biennalen, und vor allem diejenige Venedigs, zum Durchlauferhitzer für den globalen Kunstmarkt geworden. Dem versucht sich dieses Jahr der nigerianische Chefkurator Okwui Enwezor zu widersetzen. Sein Credo: Ideen vor Ware! Was also stellt er aus? Die nahe Zukunft und – mehr noch – die Probleme unserer Welt.
Von Johannes M. Hedinger

Pier vor den Giardini der Biennale Venedig, photographiert von Johannes M. Hedinger


 
Die Hauptausstellung
Nach der gefeierten Ausgabe von 2013 lag die Latte hoch. Doch der Nigerianer Okwui Enwezor, Direktor des Hauses der Kunst München und 2002 Documenta-Leiter, vermag die Erwartungen weitgehend zu erfüllen. Mit über 20 Künstlern aus Afrika (so viele wie noch nie) wurde zudem der letzte Kontinent für den globalisierten Kunstbetrieb erschlossen. Mit Enwezor kehrt auch das Politische zurück in die Lagunenstadt. Seine Hauptausstellung...
» Mehr
Kunstausstellung? Ort der bunten Völkerverständigung? Profane Touristenattraktion? Geldwaschmaschine für den globalen Art-Jetset? Ein Mangel an Definitionen für die Biennale dʼArte di Venezia herrscht nicht. Grund genug für ein wenig kunsthistorische Aufklärung.
Von Jörg Scheller

Kunstprotest ist keine Erfindung von Pussy Riot – eine italienische Künstlergruppe agitiert 1899 gegen die Ausstellungspolitik der Biennale di Venezia. Bild: ANB.

Da schau her, vier alte Bekannte haben sich in Venedig eingefunden! Theorie, Kritik, Politik und Ökonomie sind dieses Jahr die Ehrengäste bei der von Okwui Enwezor verantworteten Hauptausstellung der 56. Biennale dʼArte di Venezia. Nach allenfalls homöopathisch-kritischen Biennalen wie Bice Curigers «ILLUMInazioni» (2011) oder Massimiliano Gionis auf Wunderlichkeiten kapriziertem «Encyclopedic Palace» (2013) fährt der Direktor des Münchner...
» Mehr
Claudia Mäder hört 17 Männern beim Gleisbau zu
Von Claudia Mäder

Goldbrunnenplatz, photographiert von Claudia Mäder

Walo. Schon wieder Walo, immer noch Walo, überall Walo, in dieser Stadt geht kein Schritt ohne Walo, will ich zum See, steht Walo im Weg, wählʼ ich den Fluss, ist Walo auch da, gehʼ ich ins Bett, liegt Walo schon drunter, weckt mich seit Wochen, was will Walo, wo ist Walo, wann kommt Walo, warum Walo, warum hier, warum jetzt, warum ich, ich, ach ich werde wahnsinnig. Walo hat viele Gesichter, verbirgt sie aber meist unter orangen Helmen und zeigt lieber seine Bauchmuskeln, mal...
» Mehr
© 2011 Copyright by Schweizer Monat.  |  Design by JANUAR Designbureau  |  Programming by ibrows.ch