Arbeitsintrument Gehirn

Sie schreibt die Kolumne in dieser Zeitschrift, auf die wir am öftesten angesprochen werden. Sie ist jung, ambitioniert, diszipliniert und belesen. Und sie hat Mut, wenn sie sich in Zeiten eines modischen Antikapitalismus als «überzeugte Kapitalistin» und «radikale Individualistin» outet: Xenia Tchoumitcheva. Zum Interview erscheint sie perfekt gestylt in einem klassischen grünen Kleid. Sie wünscht […]

Sie schreibt die Kolumne in dieser Zeitschrift, auf die wir am öftesten angesprochen werden. Sie ist jung, ambitioniert, diszipliniert und belesen. Und sie hat Mut, wenn sie sich in Zeiten eines modischen Antikapitalismus als «überzeugte Kapitalistin» und «radikale Individualistin» outet: Xenia Tchoumitcheva. Zum Interview erscheint sie perfekt gestylt in einem klassischen grünen Kleid. Sie wünscht sich ein offenes, direktes Gespräch. Dabei gibt sich die junge Ökonomin selbstbewusst und abgeklärt, auch bezüglich ihres bisherigen Geschäftsmodells. Schönheit, sagt Tchoumitcheva, sei bloss eine «schöne Illusion». Lesen Sie mehr im grossen Gespräch und wie immer in ihrer Kolumne.

Didier Sornette ist ein Multitalent: Professor für Entrepreneurial Risks, für Physik, Geophysik an der ETH Zürich und für Finanzwissenschaften am Swiss Finance Institute. Sein Arbeitsinstrument ist das Gehirn. Wir wollten von ihm wissen: Was muss man tun, um eine konstant hohe Denkleistung abzurufen? Herausgekommen ist eine detaillierte Anleitung zur mentalen Leistungsoptimierung, sozusagen ein modernes Memorandum über das bewährte mens sana in corpore sano, für Studenten, Unternehmer und andere engagierte Menschen. Mehr dazu im Dossier zum Thema Leistungsgesellschaft.

Mit der «postnationalen Konstellation» (Jürgen Habermas) ist es in der EU nicht weit her. Es sind die alten Nationalstaaten, die auch in Krisenzeiten ihre Eigeninteressen vertreten. Anders die Schweiz. Sie war und ist kein eigentlicher Nationalstaat, der sich auf eine gemeinsame Herkunft oder Sprache berufen kann, sondern wirklich ein Gebilde sui generis. Lesen Sie im Essay von Dieter Freiburghaus, warum die Schweiz nicht zur EU passt.

Fast täglich ereilen uns Meldungen vom Klimawandel und dessen Folgen. Es ist eine Binsenwahrheit zu sagen, dass sich das Klima wandelt – die Erde ist ein komplexes dynamisches System. Die Frage ist jedoch: Steuern wir auf eine Wärmeperiode zu? Und beeinflusst der Mensch durch den CO2-Ausstoss das Klima nachhaltig? Wissenschaftskabarettist Vince Ebert, Klima-skeptiker Fred Singer und ETH-Professor Andreas Fischlin widmen sich einem aufgeheizten Thema.

Hans Ulrich Obrist ist eine Art Kunstmanager. Der heutige Welt-Kurator begann seine Karriere mit einer Ausstellung in der eigenen Küche, heute begleitet der gebürtige Thurgauer Kunstausstellungen auf der ganzen Welt. Im Gespräch mit Johannes M. Hedinger spricht er über seinen Schaffensmodus

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