Bild: Mindful Consulting.

Am Freitag, dem 13., die Krise meistern

Praxistaugliche Lösungen im Umgang mit globalen Krisen. Dies versprechen die Organisatoren des «Krisenbewältigungskongress» in Luzern den Teilnehmenden. Dahinter steckt die Überzeugung, dass Menschen menschengemachte Krisen überwinden können.

Pandemie, Klimakrise, Ukrainekrieg, Energiemangellage, Kryptowinter, Versorgungskrise, Inflation – dass, wie im Jahr 2022, eine solche Kulmination von Krisen den Weg in den Alltag gefunden hat, dürfte schon seit etlichen Generationen nicht mehr vorgekommen sein. Immerhin hat diese Massierung, in Anlehnung an das etwas leicht abgestandene Bonmot, wonach jede Krise auch eine Chance sei, nicht nur schlechte Seiten. Den Medien mangelt es nie an Stoff für die Berichterstattung und Analyse der Ereignisse, viele Menschen lässt das Wissen, in besonderen Zeiten zu leben, wohlig erschauern, und Organisatoren von Veranstaltungen zur Diskussion und Einordnung des aktuellen Zeitgeschehens können sich eines potenziell grossen Publikumsinteresses sicher sein.

Das dürfte auch bei der Konferenz nicht anders sein, die ausgerechnet am ominösen Freitag, dem 13. (Januar), über die Bühne des Kultur- und Kongresszentrums Luzern gehen wird. Allerdings weist bereits die Bezeichnung Krisenbewältigungskongress darauf hin, dass ein etwas anderer Schwerpunkt gewählt wurde. Es geht nämlich darum, nicht nur Erkenntnisse zu gewinnen, sondern diese auch in der Praxis umzusetzen, also die mit den grossen Krisen verbundenen Brüche im eigenen Leben (zum Beispiel als Inhaber eines KMU) zu meistern. Oder etwas plakativ ausgedrückt: Für einmal stehen mehr die Lösungen und weniger die Probleme im Mittelpunkt.

Das Konferenzdesign trägt diesem Anspruch mit dem «Element der verdichteten Erörterungs- und Vernetzungsmöglichkeit» Rechnung. Konkret bedeutet dies, dass die Referenten ihre Vorträge kurzhalten und Ideen sowie Strategien anschliessend in Gesprächsrunden mit dem Publikum vertiefen. Damit sollen die Teilnehmenden mit nützlichen Handlungsoptionen ausgestattet werden, «schon für den nächsten Tag im Büro». Statt Weltuntergangsstimmung zu verbreiten, von Schicksalsschlägen zu sprechen und über die Zeitenwende zu orakeln, setzen die Organisatoren darauf, dass die von Menschen verursachten Krisen auch von Menschen überwunden werden können. Die Liste der Referenten am Krisenbewältigungskongress liest sich schon fast wie ein Who-is-Who der liberalen Szene – Initiant und Moderator ist der Philosoph, Rechtsanwalt und Publizist Carlos Gebauer. (pk)

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