Schweizer Monat
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Von Redaktion

Die Verteidigung steht

Die schlechte Nachricht zuerst: die offenen  Gesellschaften haben wieder Feinde! Letztere haben sich jüngst in einer globalen Konterrevolution zuerst Gehör und dann auch immer mehr Macht verschafft. Das muss jeden aufgeklärten Bürger unmittelbar herausfordern, meint Timothy Garton Ash. 
Seine Forschung zu Diktaturen und ihrem Umgang mit Redefreiheit hat ihn berühmt gemacht, nun gibt er wichtige Antworten auf die... » Mehr
«Es gibt dreierlei Arten Leser; eine, die ohne Urteile geniesst, eine dritte, die ohne zu geniessen urteilt, die mittlere, die geniessend urteilt und urteilend geniesst; diese reproduziert eigentlich ein Kunstwerk aufs neue.» Johann Wolfgang von Goethe
Von Michael Wiederstein
Wir leben in einer komplexen Welt. Was banal klingt, weil «komplex» ein inflationär verwendeter Begriff ist und beim Lesen meist nur mit «schwierig» übersetzt wird, ist eine echte Herausforderung für Menschen, die wissen wollen, was um sie herum passiert – und warum. Komplexität entsteht, wenn zwei verschiedene Dinge zwar auf eine Weise gekoppelt sind, dieser Zusammenhang aber nicht eindeutig ist bzw. seine Entwicklung von verschiedenen weiteren... » Mehr
RES PUBLICA
Von Nadine Jürgensen
Wer, wenn nicht der Mörder von Adeline soll lebenslang verwahrt werden?» – Nach dem Urteil des Genfer Kriminalgerichts, das Fabrice A., den Mörder der Sozialtherapeutin Adeline, zwar ordentlich, aber nicht lebenslang verwahren liess, stellten nicht nur die Eltern des Opfers diese Frage. Doch das Gericht urteilte pragmatisch: Bereits in drei ähnlich gelagerten Fällen, in denen die Vorinstanzen eine lebenslange Verwahrung angeordnet hatten, hiess das Bundesgericht... » Mehr
FREIE SICHT
Von Christian P. Hoffmann
Die segensreichen Wirkungen des Föderalismus werden allzu oft durch Harmonisierungen jener Politikbereiche unterlaufen, für die die Kantone eigentlich zuständig wären. Meist verweisen sie euphemistisch auf irgendeine «Konferenz» – etwa auf die «Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren». Ein gutes Dutzend solcher Konferenzen veranstaltet die Eidgenossenschaft, und besonders schädlich ist ihr Harmonisierungsdrang, wenn es um das liebe... » Mehr
Von Niko Stoifberg, Christina Baeriswyl
Er entwickelt gerade seine ersten Food-Intoleranzen....
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Wie die meisten anderen politischen Lager sind auch die Liberalen dieser Tage tief gespalten. Das ist kein Beinbruch, sofern produktiv darüber diskutiert wird. Ein persönlicher Bericht.
Von Stefan Kolev
Seit vor fast zehn Jahren die Finanz- und Wirtschaftskrise ausbrach, ist es fast schon zur Banalität geworden, von einer «Krise des Liberalismus» zu sprechen. Eine solche ist sicherlich unbestreitbar, auch dass es zu einer neuen Frontstellung kam: Während vor der Finanz- und Wirtschaftskrise die Anfeindungen vor allem aus dem linken Feuilleton kamen, sind die heutigen Gegner des Liberalismus oft auch im rechten Spektrum zu verorten und machen sich im zersplitterten... » Mehr
Laura Zimmermann (Operation Libero) und Simon Scherrer (up!schweiz) sehen sich beide als Teil des liberalen Spektrums. Ihre Organisationen vertreten darin aber verschiedene Pole. Ein Streitgespräch.
Von Simon Scherrer, Ronnie Grob, Laura Zimmermann
SVP-Nationalrat Claudio Zanetti hat mal getwittert: «Die @operationlibero ist eine Gruppe linker Jugendlicher, die sich nicht getrauen, ihren Eltern zu sagen, dass sie links sind.» Ist das zutreffend?
Laura Zimmermann: Wir sind weder links noch rechts, wir sind progressiv. Und progressiv bedeutet für uns gesellschaftsliberal – aber auch wirtschaftsliberal.
Ich habe gestern mit einem jungen Mann geredet, der sich ganz klar als Liberaler sieht – die Marktwirtschaft... » Mehr
Wie die Liberalen in der Schweiz 1848 den Liberalismus abschafften, und warum die Besinnung auf anarchistische Wurzeln ihnen auch 2017 gut täte.
Von David Dürr

So nonkonform dann aber auch nicht: «Mohawks», photographiert 1998 in Rotterdam von Ari Versluis & Ellie Uyttenbroek. Aus der Reihe «Exactitudes», Nr. 18.

Wenn wir feststellen, dass Exponenten des real gelebten Liberalismus, in der Schweiz etwa der «FDP Die Liberalen», sich vor laufender Kamera stark machen für die Wehrpflicht, für eine staatlich gelenkte Energiestrategie, für eine neue Zuckersteuer, für die Behinderung des interkantonalen Wettbewerbs im Schulwesen oder bei den Finanzen, für den automatischen Informationsaustausch zwischen Banken und Steuerbehörden und für viele weitere staatliche...
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Individualismus, Eigenverantwortung und Libertinage? Nicht beim Kleidungsstil: hier regieren die rigiden Codes des Establishments. Ein politisches Lager im Style-Check.
Von Jeroen van Rooijen

Jeroen van Rooijen, photographiert von Piero Istrice.

Der (oder die) Liberale ist ein freier Mensch, der frei denken und frei handeln will. Aus meiner Warte des politisch nur mässig engagierten Modebeobachters würde ich das mit einem sehr individualistischen Kleidungsstil zusammenbringen, mit einer Gruppe von Menschen, die sich nicht nur voneinander, sondern auch von allen anderen völlig unterscheiden. Vor meinem geistigen Auge erscheint etwa eine verwitterte Gestalt, die auf alle Regeln pfeift, langes graues Haar trägt und...
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Stimmen von Schweizer Liberalen
Von Redaktion
«Offiziell gibt es tatsächlich einen Dresscode für die Fraktion, der besagt: würdige und angemessene Bekleidung, Männer mit Krawatte. Ansonsten gibt es keine Regeln. Der liberale Geist wird allerdings mit Charme, Witz und Verstand zu der nach seinem Ermessen passenden Kleidung greifen und die Farbe Rot eher meiden.»
Petra Gössi, Präsidentin der Schweizer FDP



«Der liberale Dresscode lautet – in Anlehnung an ein geflügeltes Wort... » Mehr
Wenn das liberale Lager so gross ist, wie es sich in der Öffentlichkeit darstellt, muss es endlich politische Erfolge erzielen.
Von Ronnie Grob
Gibt es hierzulande noch Menschen, die sich nicht für liberal halten? Andrea Stauffacher vom Revolutionären Aufbau Schweiz dürfte zu nennen sein oder vielleicht Vitus Huonder, der Bischof von Chur – bekennende Nichtliberale sind auf eine kleine Randgruppe geschrumpft. Leute, die sich für liberal halten, bevölkern dagegen heute die Juso, die Auns, die CVP, die SVP. Nicht nur Walter Wobmann von der Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» steht... » Mehr
Auf institutionellen Beinen erst lernt der Liberalismus laufen. Und wird: lebendig.
Von Olivia Kühni
Der Gedanke ist noch immer jung. Er ist revolutionär, explosiv und von solcher Schönheit, dass er mir erst vor wenigen Wochen wieder die Tränen in die Augen trieb. Ich stolperte an einem heissen Sommertag über ein weites Feld gleissend heller Steinplatten, blinzelte, und da stand es geschrieben: «Equal Justice under Law», in riesigen Lettern in die Stirnseite des Supreme Court in Washington gemeisselt. Alle Menschen gleich vor dem Gesetz. Ich musste an Richterin... » Mehr
Suche: Heimat
Von Michael Wiederstein
Er liebt das Nachdenken wie seinen Nächsten, begegnet berechtigter Kritik gern mit Humor und trägt selbst auf Hochzeiten seine alten Turnschuhe. Er schätzt die Indifferenz, die mit der Unteilbarkeit von Freiheit einhergeht, kennt materielle Sicherheit nur vom Hörensagen, hat Freude an Freunden mit unterschiedlichsten Parteibüchern, ausserdem ein Orchideenfach studiert und (trotzdem) schon sein Start-up gegründet. Sein Lebensmotto entlehnt er Goethes... » Mehr
Die Schweiz wird zur Spiesser- und Angsthasengesellschaft. Dagegen muss laut und deutlich Position bezogen werden. Ein Anfang.
Von Jobst Wagner

Der Drummer Ray McKinley, aka «Eight Beat Mack», im New Yorker Hotel Commodore, ca. April 1946. Photographiert von William P. Gottlieb / Library of Congress.

Hazel Brugger brachte es vor einigen Monaten im «Magazin» pointiert auf den Punkt: «Der Stock im Arsch der Schweiz ist ein harter Laugenknüppel aus Reichtum und lähmender Panik.» Und er gärt dort nun schon so lange, dass viele «sich kaum noch ohne Schmerzen bewegen» können. Da ist aus meiner Sicht etwas Wahres dran, weshalb ich gleich ergänzen möchte: wenn die Schweiz sich heute überhaupt noch bewegt, dann in die falsche...
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Beat W. Schweizer, Schweizer Messebau AG.
Von Ronnie Grob

Illustration: Matthias Wyler / Studio Sirup.

Der einzige Passagier im Bus, der am späten Vormittag ins Industriegebiet Muri fährt, bin ich. Nur zwei Schülerinnen steigen ein: «Hoi Ernst!», ruft eine. Der Fahrer brummelt. Und verwirft dann seine Hände wegen einem Fahrzeug mit Zürcher Kennzeichen, das nicht rasch genug abbiegt. Am Ende des Industriegebiets tauchen zwei grosse Gebäude mit Schweizer Kreuz auf, ein schwarzes und ein graues, dahinter nur noch grüne Wiesen: die Schweizer Messebau...
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WORTWECHSEL
Von Karen Horn
«Les Français ont choisi l’espoir et l’esprit de conquête.» Emmanuel Macron, Staatspräsident Frankreichs, in der ersten Ansprache nach seiner Wahl am 14. Mai 2017
Man staunt über das kriegerische Vokabular in der französischen Politik. Dabei ist es eine äusserst konstruktive Botschaft, die der neue Staatspräsident Frankreichs mit dem Schlagwort des «esprit de conquête» auszusenden sucht. Wie... » Mehr
Im Superkunstjahr 2017 war unser Kunstkorrespondent auf «Grand Tour» quer durch Europa und berichtet von der erstmals in zwei Städten stattfindenden Documenta 14 aus Athen und Kassel. «Learning from Athens» lautet der diesjährige Titel. Aber: was gibt es überhaupt zu lernen? Wie viel Athen steckt in Kassel, wie viel Kassel in Athen? Und: ist die Wanderausstellung ein Modell für die Zukunft?
Von Johannes M. Hedinger

Auf dem Filopappou-Hügel mit Blick auf die Akropolis: Aus Marmor gehauenes Flüchtlingszelt von Rebecca Belmore (Kanada), «Biinjiya’iing Onji [from Inside]» (2017).

DIE DOPPELAUSSTELLUNG DOCUMENTA 14
Die Eule mit umgelegtem Kopf ist das Logo der diesjährigen Documenta. Als Begleiterin von Athene, der Göttin der Weisheit – und Namensgeberin von Griechenlands Hauptstadt –, ist die Eule ein bekanntes Symbol aus der griechischen Mythologie. Über die Jahrhunderte ist ihre symbolische Bedeutung vielschichtiger geworden und wird seit dem Mittelalter auch mit einem negativen Aberglauben assoziiert: die Eule als Symbol für den...
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Von Redaktion
«Die liberale Weltordnung steht an einem Wendepunkt. Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht, der technologischen Revolution und neuen Formen asymmetrischer Bedrohungen müssen wir uns auf einen längeren Zeitraum aussergewöhnlicher Unsicherheit einstellen – und als Schweiz (wieder) lernen, unsere eigenen Stärken im internationalen Wettbewerb zur Geltung zu bringen.»
Andreas R. KirchschlägerDelegierter des Stiftungsrates, Max Schmidheiny... » Mehr
Mit dem Wiederaufstieg Chinas entsteht ein US-amerikanisch-asiatisches Duopol der Weltmächte. Das alte Europa ist marginalisiert. Was sind die Folgen?
Von Urs W. Schoettli

(Globalisierungs-)Kritik unter Palmen: Donald Trump und Xi Jinping am 7. April 2017 in Florida. Bild: imago / Xinhua.

Eine «einfachere» Zeit, in der man weiss, wo Freund und Feind stehen – das ist gegenwärtig die Sehnsucht mancher Europäerinnen und Europäer. Dabei sind solche Zeiten noch gar nicht so lange her: Der Kalte Krieg zog während Jahrzehnten einen tödlichen, eisernen Vorhang zwischen die Länder Europas, und jedermann wusste, dass namentlich das zweigeteilte Deutschland zum Schlachtfeld würde, sollte es zum nuklearen Schlagabtausch zwischen den USA...
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Die Angst geht um, und sie ist real: kein Beruf ist mehr sicher, ganze Industrien verschwinden. Der wirtschafts- und sozialpolitische Protektionismus des letzten Jahrhunderts lebt wieder auf – und macht alles nur noch schlimmer.
Von Richard Baldwin
Einhundert Jahre lang gab es in South Carolina Textilmühlen wie Sand am Meer. Jobs waren für hoch und gering qualifizierte Arbeiter im Überfluss vorhanden. Tempi passati! Die gering qualifizierten Arbeitnehmer South Carolinas kämpfen heute gegen Roboter – zu Hause und in China. Die Schlacht verläuft nicht gut für sie. Computergestützte Fertigungsverfahren verwandelten die Textilmühlen South Carolinas in autonome, computergesteuerte Maschinen. Ein... » Mehr
Warum hart erkämpfte Freiheiten in der Welt und in Europa heute wieder bedroht sind – und was dagegen unternommen werden kann.
Von Michael Wiederstein, Timothy Garton Ash

Timothy Garton Ash, photographiert von Thomas Burla.

Herr Garton Ash, Sie bezeichnen sich als klassisch-liberal. So würde ich mich auch selbst bezeichnen. Allerdings: warum eigentlich der Zusatz «klassisch»? Tut es «liberal» als Haltungsbeschreibung heute nicht mehr?Ich bin mit Herz und Verstand ein überzeugter englisch-europäischer Liberaler. Wenn man sich so bezeichnet, vor allem in meinem Alter, Anfang 60, hat man über die letzten vierzig Jahre einen unglaublichen und erfreulichen Vorwärtsmarsch...
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Multinationale Unternehmen können sich weder auf ihre eigene noch auf fremde Regierungen verlassen. Sie brauchen internes Know-how im Umgang mit geopolitischen Risiken.
Von John Chipman

John Chipman, zvg.

Im Februar 2014 besetzte Russland die ukrainische Halbinsel Krim, und einen Monat später erklärte es die Krim zu russischem Boden. Dieser plötzliche Schachzug markierte für Europa den Anfang der ersten grösseren diplomatischen Krise seit einer Generation. Er war ausserdem ein Weckruf für viele Unternehmer und Führungspersonen. Während sich die Krise ausweitete, befragte die Bank of England Manager nach ihrer Haltung zu systemischen Risiken – und...
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Die grossen geopolitischen Herausforderungen Europas und der Schweiz.
Von Michael Wiederstein, John Chipman
Herr Chipman, vor welchen grossen geopolitischen Herausforderungen steht Europa heute?Der Schengenraum wird in den nächsten ein bis zwei Jahren unter grossen Druck geraten. Ihn aufrechtzuerhalten wird die grösste Herausforderung sein, selbst wenn die engere Kooperation bei der Grenzsicherung und bei den Marineeinheiten im Mittelmeer etwas von diesem Druck wegnimmt. Der Rückzug des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird die Debatte über die... » Mehr
Die grosse Stärke Europas ist die Vielfalt. Bloss: was fängt der Kontinent damit an?
Von Michael Schindhelm, Olivia Kühni

Michael Schindhelm, photographiert von Aurore Belkin.

An manchen Tagen scheint es, als wären dunkle Geister der Vergangenheit zurückgekehrt: Nach drei Jahrzehnten mit immer mehr Freiheit, Wohlstand und Unordnung – nach drei Jahrzehnten der Ökonomie – geht es in der westlichen Welt plötzlich wieder um Themen, die man längst vergessen glaubte: um den Stolz von Patriarchen, um Religion, Angst. Es sind Geister, die sich mit rationalen und wissenschaftlichen Mitteln alleine nicht verstehen lassen. Dazu braucht es die...
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Herausforderungen der Menschheit: Die nächsten 100 Jahre.
Von Angus Deaton

Angus Deaton, photographiert von Stéphane Lagoutte / Challenges-REA / laif.

Als John Maynard Keynes seinen berühmten Essay «Economic Possibilities for Our Grandchildren» schrieb, waren die Zeiten hart und die Zukunftsaussichten düster. Deshalb warnte er seine Leser, die nahe Zukunft nicht mit der fernen Zukunft zu verwechseln, und versicherte ihnen, die langfristigen Rahmenbedingungen immerhin seien solide: Der technische Fortschritt, der die Menschheit so weit gebracht habe, würde sie zweifellos noch viel weiter bringen. Schon Keynes...
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Serena Jung ackert im Garten.
Von Serena Jung

Artischocke und Liebstöckel vor untergehender Sonne, photographiert von Serena Jung.

Letzten Sommer habe ich nur Bohnen gegessen. Jeden Tag. Das einzige, was unser Schrebergarten nach dem trüben Mai 2016 abwarf, waren Bohnen, die gescheckten. Die Zuckererbsen, hierzulande auch als Kefen bekannt, lösten sich nach der ersten Handvoll Ernte in Luft auf, die Zucchini, hierzulande auch Zucchetti genannt, stellten sich als Kürbisse heraus. Und die tatsächlichen Kürbisse erlagen vor ihrer Reife einer – zumindest uns – unbekannten Krankheit.
Dieses...
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