Achtung, Schweiz!

Der wirtschaftliche Erfolg, der enge Fokus auf die europäischen Nachbarn und ein komfortables Leben haben die Schweiz eingelullt. Doch die Welt bewegt sich. Wann bewegt sich die Schweiz?

Es geht uns gut. Objektiv gesehen jedenfalls. Jeder hat ein solides Dach über dem Kopf. Es gibt komfortable Sozialsysteme, die uns im Alter, für Krankheit oder Invalidität absichern. Die Umwelt ist sauber und das Wasser fliesst, ohne dass wir uns darüber Gedanken machen müssen.

Das Schweizer Bildungssystem und -niveau gilt in vielen Ländern dieser Welt als vorbildlich und besser als jenes der europäischen Nachbarn. Allerdings sind jene, die uns dies wohlwollend attestieren, bereits dabei, uns zu übertreffen. Wir können uns um «Luxusthemen» kümmern: Tierschutz, unser psychologisches Wohlbefinden, Hilfe für andere Völker. Wir können Nein sagen, wenn wir nicht mitmachen wollen. Unser Staat und seine Institutionen funktionieren, unsere Politiker sind gar nicht so schlecht. Wir haben eine leistungsfähige Wirtschaft, die für alles bezahlt. Allein, wie lange kann sie das noch? Die Welt ändert sich rasant – und wir uns mit ihr.

I. Die wirtschaftlichen Gewichte auf der Welt verschieben sich.

Das wirtschaftliche Wachstum ist zwischen 2007 und 2011 in zwei Geschwindigkeiten verlaufen.1 Einen dynamischen Verlauf von 4 bis 8 Prozent pro Jahr erfuhren die Schwellenländer China, Indien, die Staaten in Südostasien, Russland, Türkei, in grossen Teilen Afrikas und Lateinamerikas. Dagegen fanden Schrumpfung, Stagnation und höchstens 1 bis 2 Prozent Wachstum pro Jahr in Europa, Japan und Nordamerika statt. Die Prognosen für 2013 bis 2015 schreiben die Geschichte fort: 4 bis 8 Prozent Wachstum pro Jahr im grössten, aber ärmeren Teil der Welt stehen 1 bis 3 Prozent pro Jahr in den etablierten Industrieländern entgegen. Bis 2025 wird es in diesem Rhythmus weitergehen.2 Die nachhaltigen Entwicklungsunterschiede werden die weltweiten wirtschaftlichen Gewichte verschieben und damit unweigerlich auch den Einfluss von Europa, USA und Japan reduzieren. Die Relevanz für unsere Wirtschaft und Gesellschaft ist klar: Die Schweiz muss die Welt ausserhalb Europas und Amerikas verstehen, sich ihr wirklich öffnen und ihre Stärken dort einsetzen.

II. Das Schuldenproblem in Europa ist grösser, als viele wahrhaben wollen.

In der öffentlichen Diskussion wird zumeist nur von den Schulden der öffentlichen Haushalte gesprochen. Um eine ehrliche Einschätzung der Problemlage zu erlangen, muss man aber auch die bereits gemachten, gesetzlich verankerten Versprechen der öffentlichen Haushalte gegenüber Privatpersonen insbesondere für Alters- und Krankheitsversorgung einbeziehen. Seit 45 Jahren werden die Bevölkerungen älter, während gleichzeitig das Pensionierungsalter sinkt. In Frankreich zum Beispiel lag das durchschnittliche Renteneintrittsalter im Jahr 1965 noch bei 65 Jahren, während die durchschnittliche Lebenserwartung bei 66 Jahren lag. Heute gehen Franzosen mit 58 in Rente, werden indes 79 Jahre alt.3 So muss das französische Gemeinwesen in den nächsten Jahrzehnten für jeden Bürger 20 Jahre Rentenzeit finanzieren und zudem die hohen Krankheitskosten dieses Teils der
Bevölkerung decken. Eine Kapitalbasis zur Deckung der Kosten dieser sowohl im globalen Kontext als auch im historischen Vergleich sehr luxuriösen Regelung gibt es kaum. Das französische Beispiel ist in seiner Struktur auf alle europäischen Länder anwendbar. Rechnet man nun diese Verpflichtungen in den Schuldenberg mit ein, so werden trotz angeblich eingeleiteter Sparmassnahmen die Schulden Europas und auch der USA schnell und massiv weiter steigen: in Frankreich auf 230 Prozent des Bruttosozialprodukts, in den USA auf 300 Prozent, in Grossbritannien auf 350 Prozent, in Deutschland auf 140 Prozent, in Griechenland auf 280 Prozent.4 Die Indus­triestaaten müssen also nicht nur ihr strukturelles Defizit abbauen, sondern sich ebenfalls um die Reform ihrer Sozialsysteme kümmern. Auch für die Schweiz dürften die Verpflichtungen der Sozialsysteme das deutlich grössere Risiko darstellen als die eigentliche Staatsverschuldung. Dies bedeutet nichts anderes, als dass wir unseren Lebensstil werden ändern müssen: vom Ferienrentner zum Arbeitsrentner. Wer fängt damit an? Sind wir bereit dazu? Welcher Politiker oder auch Wirtschaftsführer spricht dies offen aus?

III. Der demographische Wandel verändert die Gesellschaft.

Die Weltbevölkerung wächst weiter. Bis 2030 wird die Menschheit noch einmal um 1 Milliarde zunehmen. Während die Bevölkerungszahlen in Europa, Japan und auch China etwas schrumpfen, kommen in Afrika über 400 Millionen neue Menschen hinzu, in Indien, Pakistan und Bangladesch über 300 Millionen und im Rest von Asien und Lateinamerika noch einmal 200 Millionen.5 Von den Industrieländern wachsen allein die USA moderat weiter. Unsere mittleren und grösseren Unternehmen müssen also in ihrer Zukunftsausrichtung über den europäischen Tellerrand hinausblicken. Wie sollen diese Menschen ernährt werden? Wo werden sie wohnen? Wie viel Energie brauchen sie? Was werden sie konsumieren?

Aber Wachstum alleine ist auch hier nur einer der drei zentralen Aspekte des Gesamtbildes. Im gleichen Zeitraum wird zweitens die Zahl der älteren Menschen (über 50) weltweit um über 400 Millionen zunehmen, und zwar vorwiegend in Indien, China, dem Rest von Asien und Afrika.6 Wer wird diese neuen Alten ernähren, was werden sie konsumieren? Wie stimmen sie ab? Was machen sie den ganzen Tag lang?

Drittens werden wir eine drastische Verstädterung erfahren. Während 1995 von den fünfeinhalb Milliarden Menschen zweieinhalb in Städten lebten, wird die urbane Bevölkerung bis im Jahr 2025 auf viereinhalb Milliarden angewachsen sein. Die Grösse der Landbevölkerung bleibt in dieser Periode nahezu gleich.7 Wie werden die Städte aussehen? Wie können wir sie bauen? Wie versorgen? Wie entsorgen? Wie sehr entfremdet sich die Stadtbevölkerung von der Landbevölkerung? Wo werden neue Wettbewerber mit grossen Heimatmärkten entstehen?

IV. Ressourcenknappheit wird die gesamte Menschheit in Atem halten.

Natürliche Ressourcen wie Eisen, Kupfer, Edelmetalle, allen voran aber Wasser müssen auf immer mehr Menschen verteilt werden. Ihr Vorkommen ist endlich. Der Wasserverbrauch unter einem konservativen Business-as-usual-Szenario nimmt von 1995 bis 2015 von 1800 auf 2200 Kubikkilometer pro Jahr zu. Etwa 15 Prozent des Wassers werden direkt für die Versorgung von Mensch und Tier gebraucht, 10 Prozent für die Industrie. Drei Viertel des Wassers aber verbraucht die Landwirtschaft.8 So werden Auseinandersetzungen über Wasserressourcen wohl über den Transport von Getreiden (vor allem Weizen, Reis, Mais und Soja) ausgetragen werden und somit über steigende Lebensmittelpreise. Der Bedarf nach Getreiden wird zwischen 1997 und 2020 noch einmal um 30 Prozent steigen9 – bei bestenfalls gleichbleibender landwirtschaftlicher Fläche (wenn die wuchernden Städte nicht allzu viel Ackerland auffressen). Dies entspricht dem gleichen Bedarfsanstieg wie zwischen 1974 und 1997. In dieser Periode ist es der Weltbevölkerung gelungen, die Anzahl der massiv unterernährten Kinder bei (immer noch viel zu hohen) 200 Millionen konstant zu halten10, also das Wachstum zu managen. Insofern gibt es durchaus Hoffnung auch für die nächsten 20 Jahre. Wo aber liegen die echten Lösungen, um Ressourcen fair und effizient zu nutzen? Wie kann überbordende Spekulation auf Lebensmittel verhindert werden? Welche neuen nachhaltigen Rohstoffe können wir erschliessen?

V. Die weltweite Energieversorgung wird neu organisiert.

Es ist angesichts der oben gezeigten Fakten nachvollziehbar, dass der Weltenergiebedarf sich in den nächsten 40 Jahren noch einmal verdoppeln wird.11 Gleichzeitig sind die bisher genutzten fossilen Energieträger Öl, Gas, Kohle und Holz endlich, wenn auch nicht so knapp vorhanden, wie dies die berüchtigten Club-of-Rome-Pro­gnosen suggerierten. Auch aus Gründen des Umweltschutzes muss weltweit der Umgang mit allen Energieformen schonender werden. In Mittel- und Nordeuropa haben wir uns – an und für sich lobenswert, aber doch sehr idealistisch – die Eroberung der erneuerbaren Energieressourcen von Sonne, Wind und Wasser auf die Fahnen geschrieben. Bis in 20 Jahren oder später ein hoher Energiedeckungsgrad durch diese Quellen erreicht ist – er liegt derzeit bei unter 20 Prozent12 –, werden wir nolens volens weiterhin Öl und Gas aus Russland und vor allem dem Mittleren Osten importieren. Die Schweiz ist hier mit einer gehörigen Portion Blauäugigkeit vorne mit dabei. China hingegen hat sich der Kohle verschrieben, produziert die unsichere (und im Grunde teure) Kernkraft weiter, konkurriert mit Europa im Import von Öl aus Afrika und Arabien und betreibt eine Charmeoffensive gegenüber Russland und dessen Erdgasreichtum.

Nordamerika hingegen beutet schwerer zugängliche Öl- und Gasreserven aus. Was die Erdölversorgung angeht, ist man in den USA bereits fast autark und kaum noch auf Importe angewiesen. Im Fall von Erdgas haben kanadische und amerikanische Firmen die Fracking-Technologie (die Ausbeutung aus Schiefergestein) zur industriellen Reife getrieben und investieren trotz Umweltrisiken derzeit Milliarden. Auch hier ist man in 3 bis 5 Jahren bereits nicht mehr auf Importe angewiesen. Diese in Europa (und in der Schweiz) kaum beachtete Entwicklung hat ernste Konsequenzen für uns. Erstens wird sich die Lust der USA, im Mittleren Osten für Ruhe und Ordnung zu sorgen, rapide verringern – Europa muss dann für Stabilität vor seiner Haustüre selber sorgen (wer soll das auch noch bezahlen?). Zweitens sind in den USA die Gaspreise massiv und nachhaltig auf ein Drittel des europäischen Niveaus gesunken.13 Dies hat die Konkurrenzfähigkeit der energieintensiven Industrien (Chemie, Stahl, Glas etc.) klar verbessert. Eine Reindustrialisierung Amerikas hat bereits begonnen – die Rede ist vom golden age of fracking, das gut und gerne 30 bis 50 Jahre dauern könnte. Drittens könnten die USA zu einem neuen Schwergewicht im internationalen Energiehandel werden – the empire strikes back. Was sind die Auswirkungen auf die Produktionskosten für Chemiegüter in der Schweiz? Wie schnell werden Anlagen und Standorte geschlossen, weil wir diese Konkurrenz übersehen haben? Wie viele Dienstleistungsbranchen wie Engineering, Maschinenbau, Projektfinanzierung usw. werden lieber nahe an der Produktion sein wollen? Haben die subventionierten Wind- und Sonnenkraftwerke bei Ölpreisen deutlich unter 100 US-Dollar pro Barrel in den nächsten 20 Jahren eine Chance? Sicher bringen die schicken Cleantech-Branchen auch neue Arbeitsplätze, aber können sie die immer noch grossen, alten starken Branchen schnell ersetzen?

VI. Neue Technologien werden die Welt schneller verändern, als wir uns dies vorstellen können.

90 Prozent aller Wissenschafter, die es in der Geschichte der Menschheit gegeben hat, leben noch (im Vergleich dazu machen die heute lebenden Menschen 5 Prozent der Menschen aus, die jemals gelebt haben).14 Sie produzieren tagtäglich Wissen – nicht nur in den entwickelten Ländern. Die Zahl der Wissenschafter in Entwicklungsländern ist zwischen 2002 und 2006 um 56 Prozent angestiegen.15 Mit steigendem Weltsozialprodukt wuchs auch der Anteil der Forschungsausgaben von 1,71 auf 1,74 Prozent. China strebt einen Anteil von 2 Prozent in 5 Jahren an. Die Welt befindet sich immer noch auf dem flachen Teil der exponentiellen Wissenskurve – die Explosion des Wissens steht kurz bevor16: Die Datenkonnektivität des Internets zusammen mit einer erheblichen Verbesserung der Weltlogistikwege hat bereits für eine «Globalisierung 1.0» gesorgt. Die nächste Welle rollt auf uns zu. Man denke an die sozialen Netzwerke, die erst in die Geschäftswelt eindringen.

Die Biotechnologie ist gerade einmal ein paar Jahrzehnte alt, tritt zurzeit aus dem Nischendasein und zeigt ihr Potential: neue Wege zu erneuerbaren Energien, neue Chemikalien und Industriebausteine, bessere Wege, um Krankheiten zu verstehen und zu beseitigen, Verbesserung der Wasserqualität, neues Verständnis von Pflanzen, um mehr und bessere Lebensmittel herzustellen, die Verbindung zwischen Mensch und Maschine. Dies sind nur einige der konkreten Forschungsthemen.

Die Nanotechnologie erzeugt neue Materialien, öffnet Wege in die Energieeffi­zienz, verbessert die Funktionalität in vielen Lebensbereichen. Ob uns persönlich jeder einzelne dieser Trends interessiert, ob wir sie akzeptieren oder ob wir vor ihnen Angst haben, ist, so zynisch es klingen mag, nicht wirklich relevant (wenn auch eine Diskussion wert). Denn sie alle werden kommen – in 2 oder in 20 Jahren, mehr oder weniger heftig, aber bestimmt von allen Seiten. Der Bildungsvorsprung der «alten Welt» schmilzt angesichts der weltweiten Heerscharen an mutigen, motivierten und finanziell immer besser ausgestatteten Wissenschaftern rapide dahin. Ausruhen ist von gestern – nun gilt es, den Vorsprung zu verteidigen. Am besten proaktiv.

Es versteht sich von selbst, dass meine Darstellung keinesfalls allumfassend oder vollständig ist. Es ist auch keine Drohliste, sondern einfach eine sachliche Schilderung dessen, was auf der Welt gerade passiert. Die Veränderungen werden unsere Kinder mehr betreffen als uns, aber an uns ist es, uns Gedanken über die nächsten 10 bis 20 Jahre zu machen. Ich sehe die sich abzeichnenden Veränderungen als grosse Chancen:

  • Die globale Verschiebung der wirtschaftlichen Gewichte wird viele neue Märkte entstehen lassen, wo auch wir und unsere Unternehmen willkommen sind.
  • Die Überschuldung der öffentlichen Systeme kann den Menschen die Augen öffnen für den Wert der verlorengegangenen Selbstverantwortung und des selbstbewussten und nicht vom Staat abhängigen Bürgertums. Um die Schwachen können sie sich dann auch besser kümmern. Die älteren Menschen müssen zwar weiterhin erwerblich arbeiten, doch erlaubt dies neue Arbeitsformen, nutzt deren Erfahrung und Bildung für die Gesellschaft und stärkt ihr Selbstwertgefühl – sie werden wieder gebraucht. Als kaufkräftiger Markt werden sie neue Produkte und Dienstleistungen nachfragen.
  • Viele neue Menschen auf der Welt garantieren Wachstum und Nachfrage für die nächsten 50 Jahre.
  • Die Verstädterung verlangt viele neue Lösungen, Produkte und Dienstleistungen.
  • Wir erkennen die Bedeutung unserer Kernkompetenzen und investieren, um unsere Bildung wieder zu einer weltweit führenden Institution zu machen (nicht nur im europäischen Massstab).
  • Knappheit bei den Ressourcen wird neue Produkte, Lösungen generieren. Wer bringt die beste Lösung für sparsamen Einsatz und erarbeitet sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil?
  • Und neue Technologien bergen viel mehr Chancen als Risiken. Die Nutzung solcher Technologien ist die Essenz der Menschheit – mit technophober Blockadehaltung (wie wir sie insbesondere in Europa erfahren) würden wir heute noch in Berghöhlen hausen und mit 40 Jahren sterben.

 

Der aktuelle Wandel ist einschneidender als je zuvor. Er vollzieht sich schneller als in der Vergangenheit. Er betrifft alle unsere Lebensbereiche. Aber vor allem: er ist unabwendbar. Am besten gehen wir offensiv an die neue Aufgabe heran. Dazu braucht es Zivilcourage, unvoreingenommenes Denken und gemeinsames Handeln von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen und Sozialverbänden. Es ist keine Zauberei nötig, um auch in der Zukunft erfolgreich zu sein. Doch brauchen wir dringend mehr Ehrlichkeit in der Diskussion und weniger Zögern in der Umsetzung.

 

 

1 Weltbank
2
Conference Board
3
Eberstadt, American Enterprise Institute 2011
4
Bank for International Settlements (BIS) – (small gradual adjustments-scenario)

 

5 US Census Bureau International Data Base
6
Eberstadt, American Enterprise Institute 2011
7
FAO, United Nations
8
IFRI Impact Projections, June 2010
9
International Food Policy Research Institute, Washington
10
International Food Policy Research Institute, Washington
11
World Energy Council
12
Statistisches Bundesamt, Deutschland, 2011
13 Federal Energy Regulatory Commission; Bloomberg

 

14 David Goodstein, California Institute of Technology
15
Unesco
16 Buchempfehlung: Ray Kurzweil: The Singularity Is Near. New York: Viking Press, 2005 – umstritten in den Schlussfolgerungen.

 

 

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